digitalBAU 2026

Impulse für den Büroalltag 

Zukunft des Planens im Blick 

Die digitale Transformation verändert die Bauwirtschaft spürbar. Von der Bestandsaufnahme über die Planung bis zur Kostensteuerung werden Prozesse zunehmend digitaler. Deshalb waren wir in diesem Jahr auf der digitalBAU in Köln unterwegs, um uns über neue Entwicklungen, Werkzeuge und Trends für die tägliche Praxis zu informieren. 

Die digitalBAU zählt zu den wichtigsten Fachmessen für digitale Lösungen in der Bauwirtschaft. Im Mittelpunkt standen vor allem Themen wie digitale Bauprozesse, künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und der Umgang mit dem Bestand. Für Architektur und Planung ging es dabei vor allem um die Frage, wie Gebäude präziser erfasst, Planungen effizienter koordiniert und Kosten früher verlässlich eingeschätzt werden können. 

Bestand präziser erfassen 

Besonders relevant war für uns der Schwerpunkt Digitalisierung im Bestand. Viele Projekte beginnen nicht auf der grünen Wiese, sondern mit bestehenden Gebäuden, denkmalgeschützten Strukturen oder komplexen Umbauten. Genau dafür zeigte die Messe zahlreiche Lösungen, mit denen sich vorhandene Gebäude schneller erfassen und in digitale Planungsprozesse integrieren lassen. 

Themen wie BIM im Bestand, digitale Zwillinge und die Weiterverwendung vorhandener Gebäudestrukturen machten deutlich, wie stark digitale Werkzeuge inzwischen die Qualität und Effizienz von Sanierungen und Umbauten verbessern können. 

Neue Werkzeuge für den Büroalltag 

Im Rahmen des Messebesuchs haben wir zwei neue Werkzeuge angeschafft, die künftig direkt in unsere tägliche Arbeit einfließen. 
Mit dem Leica BLK360 G2 können wir Bestandsgebäude schnell und hochpräzise erfassen. Räume, Fassaden und komplexe Situationen lassen sich digital aufnehmen und als belastbare Grundlage für die weitere Planung nutzen. Gerade bei Sanierungen, Umbauten und denkmalgeschützten Gebäuden entsteht dadurch eine deutlich bessere Datenbasis. 

Ergänzt wird dies durch den BKI Baukostenplaner. Die Software unterstützt uns dabei, Baukosten frühzeitig realistischer zu bewerten, Varianten zu vergleichen und wirtschaftliche Entscheidungen bereits in frühen Planungsphasen besser abzusichern. 

Architektur, Technik und Wirtschaftlichkeit gemeinsam denken 

Der Messebesuch hat erneut gezeigt, dass digitale Werkzeuge heute weit mehr sind als technische Ergänzungen. Sie helfen dabei, Projekte präziser zu planen, wirtschaftlicher zu steuern und nachhaltiger umzusetzen. 

Für uns bedeutet Digitalisierung deshalb nicht, Architektur zu ersetzen, sondern sie besser zu machen. Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Kostenplanung entstehen so Lösungen, die Gestaltung, Funktion und Wirtschaftlichkeit von Anfang an gemeinsam denken.