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Jakob Bungarten
Ausbildung
M.A. Architektur, FH Aachen
2022Studium M.A. Architektur, FH Aachen
2018 – 2022B.A. Architektur, FH Aachen
2018Studium B.A. Architektur, FH Aachen
2014 – 2018Berufserfahrung
Partner Bungarten Architekten PartGmbB, Grafschaft
seit 2025Mitarbeit Bungarten Architekten, Grafschaft
2022 -
Gerd Bungarten
Ausbildung
Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH)
2004Studium Wirtschaftsingenieurwesen, HS Koblenz / RheinAhrCampus Remagen
2002 – 2004Diplom der Architektur
1991Studium Architektur, FH Mainz
1986 – 1991Berufserfahrung
Umfirmierung Bungarten Architekten PartGmbB, Grafschaft
seit 2025Gründung Bungarten Architekten, Grafschaft
2012Partner haid Architekten / Ingenieure, Müllenbach
2007 – 2011Mitarbeit haid Architekten / Ingenieure, Müllenbach
1997 – 2006Mitarbeit Architekturbüro Gerog und Juhr, Neuwied
1991 – 1997 -
Hotel Steigenberger

HOTEL STEIGENBERGER
StandortBad Neuenahr – AhrweilerNutzflächeca. 9.000 m²Umbauter Raumca. 43.000 m³BaubeginnJuli 2021FertigstellungJuni 2024Leistungsphase1 – 8 Beseitigung des FlutschadensArchitektBungarten ArchitektenBauleitungGerd Bungarten, Sibylle Thor, Michael Römer, Rebecca HummelsiepNutzungHotelRevitalisierung mit Weitblick
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat das Steigenberger Hotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler schwer getroffen. Als Architekten standen wir vor einer besonderen Herausforderung: ein historisch gewachsenes Gebäudeensemble denkmalgerecht zu sanieren und gleichzeitig für die Zukunft neu zu denken. Unser Ziel war es, die ursprüngliche Identität des Hotels zu bewahren und mit einer nachhaltigen, modernen Architektur zu verbinden.
Bestand wahren, Zukunft gestalten
Das Hotel Steigenberger ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im Stadtbild von Bad Neuenahr. Der Wiederaufbau bot die Chance, die bestehende Struktur zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Wir haben bewusst mit einer Materialität aus Holz, Stein und Stahl gearbeitet, um dem Gebäude eine zeitlose Wertigkeit zu verleihen und gleichzeitig den Anforderungen an Stabilität und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
Komplexe Anforderungen – effiziente Lösungen
Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach der Flut – eine außergewöhnliche Situation, die ein hohes Maß an Flexibilität und präziser Koordination erforderte. Die enge Zusammenarbeit mit Behörden, Fachplaner:innen und ausführenden Unternehmen ermöglichte es uns, Lösungen zu entwickeln, die sowohl gestalterischen als auch technischen Anforderungen gerecht werden.
Rückbau bis auf den Rohbau – Die Schadensbeseitigung machte einen Rückbau des Kellergeschosses und Erdgeschosses bis auf die Grundstruktur erforderlich.
Erneuerung der Infrastruktur – Sämtliche Grundleitungen wurden ersetzt und das gesamte haustechnische System neu konzipiert.
Nachhaltige Energieversorgung – Der Anschluss an das Fernwärmenetz und eine effiziente Klimatisierung tragen zu einer ressourcenschonenden Nutzung bei.Ein Impuls für die Stadt
Die Sanierung des Steigenberger Hotels ist mehr als ein Bauprojekt – sie ist Teil der Wiederbelebung von Bad Neuenahr als Kur- und Erholungsort. Durch die behutsame Rekonstruktion und die gezielte Modernisierung haben wir ein Gebäude wiederaufgebaut, das sowohl seine historische Rolle als auch die zukünftigen Anforderungen an Komfort und Funktionalität erfüllt.
Heute steht das Steigenberger nicht nur als Symbol für den Wiederaufbau, sondern auch als Ort der Begegnung, Erholung und Inspiration – ein Hotel, das die Geschichte seiner Stadt weiterschreibt.
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Stadtquartier IV Remagen

Ein Quartier mit urbaner Identität
Städtische Vielfalt in klarer Architektursprache
Mit dem „Stadtquartier IV Remagen“ ist ein Ensemble entstanden, das Wohnen und Gastlichkeit zu einer funktionalen und ästhetischen Einheit verbindet. Drei Baukörper mit 41 Wohneinheiten sowie ein Hotel mit 26 Zimmern und drei Apartments bilden das Rückgrat des Quartiers. Eine Tiefgarage mit 83 Stellplätzen sichert die städtebauliche Effizienz.Durchgängigkeit als Leitidee
Unser Entwurf zielt auf eine hohe Aufenthaltsqualität und urbane Durchlässigkeit. Eine Bäckerei mit großzügiger Terrasse schafft einen öffentlichen Raum, der das Viertel belebt. Zugänge von den Nebenstraßen stärken die Anbindung an das Stadtgefüge und fördern Begegnung und Bewegung.
Architektonische Klarheit und massive Bauweise
Wir setzten auf eine reduzierte Formensprache mit präzise strukturierten Fassaden. Mit der monolithischen Bauweise verzichten wir bewusst auf Wärmedämmverbundsysteme und folgen dem Prinzip massiver Bauqualität. Die Materialität unterstreicht den nachhaltigen Ansatz und verleiht den Gebäuden eine robuste, zeitlose Präsenz.
Nachhaltige Bauweise als integraler Bestandteil
Ein zukunftsfähiges Energiekonzept prägt das Quartier: Photovoltaikanlagen, extensive Dachbegrünung sowie ein Brennwertkessel mit Solarheizunterstützung reduzieren den Energiebedarf und steigern die ökologische Effizienz. -
Landgut Eifel

Revitalisierung eines Jagddomizils
Mit der Neugestaltung eines ehemaligen Jagdhauses in der Eifel haben wir in Zusammenarbeit mit dem Architekt Uwe Bernd Friedemann eine anspruchsvolle Transformation realisiert, die moderne Wohnqualität mit einer sensiblen Einbindung in die Landschaft verbindet. Das zwischen 2014 und 2019 umgesetzte Projekt zeigt, wie durch eine gezielte Reduktion und präzise Materialwahl ein nachhaltiges und zeitloses Architekturkonzept entstehen kann.
Das vier Hektar große Areal wurde umfassend neu geordnet: Die ursprünglichen Wirtschaftsgebäude wurden entfernt und durch einen Reitplatz ersetzt, während das Wohnhaus einer vollständigen Entkernung und Neugestaltung unterzogen wurde. Die Gebäudehülle besteht aus quadratischen Lärchenholzprofilen, die dem Baukörper eine klare, geometrische Struktur verleihen und gleichzeitig den Dialog mit der natürlichen Umgebung stärken.
Der Innenraum folgt einer stringenten Materialsprache: Lehmputzwände, geschliffene Betonböden und dunkles Eichenholz erzeugen eine Atmosphäre von Wärme und Beständigkeit. Großformatige Verglasungen inszenieren den Ausblick in die Landschaft und schaffen eine enge Verbindung zur Umgebung – mit Fernsicht bis zur 15 Kilometer entfernten Nürburg.
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Hallo Welt!
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Hotel Villa Sanct Peter

Moderne Holzarchitektur
Die ehemalige Gründerzeitvilla von 1896 wurde in mehreren Bauphasen sensibel zum Hotel erweitert. Der neue Baukörper aus massivem Holz bildet den aktuellen Abschluss dieser Entwicklung – nachhaltig, präzise und zeitgemäß.
Schrittweise Transformation mit architektonischer Präzision
2004–2005 erfolgte der Umbau zur Hotelnutzung mit Frühstücksraum, 2014/15 folgte die Erweiterung über diesem Bereich mit Hotelzimmern. Nach der Flut kam es zur Komplettsanierung des Erd- und Kellergeschosses inklusive einer erneuten Erweiterung des Frühstücksraums.Nachhaltiger Holzbau für eine schnelle Bauzeit
Die Aufstockung in Holzbauweise wurde in nur vier Monaten realisiert. Massive Holzelemente ermöglichten eine schnelle, ressourcenschonende Umsetzung.
Architektonische Klarheit als Leitmotiv
Klare Kuben und eine reduzierte Linienführung prägen den Neubau. Die Holzoptik kontrastiert bewusst zur historischen Fassade. -
Weingut Brogsitter

Moderne trifft Tradition – Die Erweiterung des Weinguts Brogsitter
Mit der Erweiterung des Weinguts Brogsitter in Grafschaft-Gelsdorf entstand ein Gebäudeensemble, das sich respektvoll in die gewachsene Umgebung einfügt. Der Entwurf orientiert sich an einer klaren Architektursprache, die auf Zurückhaltung und Beständigkeit setzt und dabei die lange Weinbautradition des Hauses sichtbar macht.
Natürliche Materialien wie Holz in warmen Tönen und regionaler Naturstein prägen die Fassaden und geben dem Ensemble eine geerdete, authentische Ausstrahlung. Großflächige Glasöffnungen sorgen für helle Innenräume und lassen gezielt Blicke in die umliegende Landschaft zu.Das fertiggestellte Gebäude integriert Produktions- und Verkaufsflächen in einer klar strukturierten Organisation. Die zonierte Anordnung der Bereiche unterstützt optimierte Arbeitsabläufe und bietet zugleich eine hochwertige Präsentationsfläche für die Weine des Hauses. Filigrane Metallkonstruktionen, etwa in Form von Sonnenschutzelementen, setzen gestalterische Akzente und vervollständigen das ruhige Gesamtbild.
Die Farbgebung in natürlichen Erdtönen, ergänzt durch gezielte Akzente in Blau, nimmt Bezug auf die Corporate Identity des Weinguts und unterstützt die einladende Atmosphäre des Neubaus.


























