• ALTES PFARRHAUS

    ALTES PFARRHAUS

    Altes Pfarrhaus

    StandortKesseling
    Nutzfläche485 m²
    Umbauter Raum2.435 m²
    BaubeginnAugust 2012
    FertigstellungMai 2015
    Leistungsphase1-8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Michael Römer
    NutzungDorfgemeinschaftshaus

    Historische Substanz weitergedacht 

    Mit der Restaurierung, dem Umbau und der Erweiterung des ehemaligen Pfarrhauses entstand ein neuer Ort für das gemeinschaftliche Leben in Kesseling. Das historische Gebäude war ursprünglich eine Außenstelle des Klosters Prüm, wurde später als Pfarrhaus und ab den 1960er-Jahren als Wohnhaus genutzt.

    Mit der neuen Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus sollte zugleich der Ortskern von Kesseling gestärkt werden.


    Weiterbauen am Bestand

    Das denkmalgeschützte Gebäude setzt sich aus einem Westtrakt aus dem 16. Jahrhundert und einem Osttrakt aus dem 18. Jahrhundert zusammen. Während der ältere Westtrakt in weiten Teilen erhalten werden konnte, waren im Osttrakt aufgrund erheblicher Schäden umfangreiche konstruktive Eingriffe notwendig. Die Sanierung erfolgte in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. 
     
    Ergänzt wurde der Bestand durch einen bewusst ablesbaren, eingeschossigen Erweiterungsbau. Mit seiner horizontalen Ausrichtung und dem Flachdach tritt der Neubau gegenüber dem historischen Pfarrhaus zurück. Großzügige Öffnungen verbinden den rund 140 m² großen Veranstaltungsraum mit den angrenzenden Außenbereichen. 














    Materialität und historische Details

    Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Erhalt prägender Bauteile. Kölner Decken wurden in den erhaltenswerten Bereichen gesichert und wiederhergestellt, ebenso historische Holzdielen, Naturstein-Fenstergewände, Türen und Treppenanlagen. Sprossenfenster wurden nach historischem Vorbild erneuert und im Innenraum kam Lehmputz zum Einsatz. 

     

    Im neuen Veranstaltungsraum bildet die sichtbare Brettstapeldecke einen bewussten konstruktiven und materiellen Kontrast zum historischen Bestand. 





    Räume für Gemeinschaft

    Das neue Nutzungskonzept bündelt unterschiedliche Angebote unter einem Dach. Neben Veranstaltungsraum, Küche und Vereinsräumen im Erdgeschoss befinden sich im Obergeschoss Jugendräume sowie ein eigener Bereich für die Blasmusik. Der Musikraum wurde für seine besondere Nutzung schalltechnisch ertüchtigt. 

    Bauen in Etappen 

     
    Die Umsetzung erfolgte in aufeinander abgestimmten Bauabschnitten – von der Sicherung und Sanierung der historischen Bausubstanz über die energetische Ertüchtigung bis zum Innenausbau und der neuen Nutzung. Öffentliche Fördermittel und bürgerschaftliches Engagement begleiteten die Realisierung. 
     

     

    Ein Haus für Kesseling

    Aus dem historischen Pfarrhaus entstand so ein vielseitig nutzbarer Ort für Vereine, Jugend, Musik und Veranstaltungen. Historische Bausubstanz und zeitgemäße Ergänzungen bleiben dabei klar ablesbar und bilden gemeinsam einen neuen Mittelpunkt im Ortskern von Kesseling. 


  • CONTAINERHALLE

    CONTAINERHALLE

    Containerhalle Düren

    StandortBonn- Bad Godesberg, Friesdorf
    Nutzfläche925m²
    Umbauter Raum16.000m³
    BaubeginnOktober 2018
    FertigstellungDezember 2019
    Leistungsphase1-9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungStefano Brug
    NutzungLagerhalle

    Zweckarchitektur mit klarer Funktion 

    Im Bonner Stadtteil Friesdorf entstand für die Spedition Düren eine hochfunktionale Lagerhalle für die automatische Stapelung und Einlagerung von 20-Fuß-Containern. Die Anlage zählt zu den wenigen vollautomatischen Containerhallen in Deutschland außerhalb von Hafenstandorten. Entstanden ist ein Spezialbau, der konsequent auf Effizienz, Sicherheit und langfristige Nutzbarkeit ausgerichtet ist. 

    Robuste Konstruktion – reduziert auf das Wesentliche 

    Der Neubau basiert auf einer einfachen und wirtschaftlichen Konstruktion. Ein 2,50 m hoher Betonsockel aus Thermodur-Elementen schützt die Halle vor Einbruch und bildet die Basis für die gedämmte Alu-Sandwich-Fassade. Die Tragstruktur wurde in Stahlbauweise mit Trapezblechdach ausgeführt. Eine Photovoltaikanlage mit rund 70 kWp auf dem Dach ergänzt das Konzept um einen nachhaltigen Baustein. 




    Schienensystem als Herzstück der Anlage

    Im Inneren der gedämmten, unbeheizten Halle organisiert ein vollautomatisiertes Lager- und Steuerungssystem die Containerbewegungen. Herzstück der Anlage ist ein auf Schienen basierendes Verschiebewagensystem. Die Container sind auf mehreren parallel angeordneten Schienenfeldern gelagert und werden automatisiert so verschoben, dass der jeweils angeforderte Container an die Entnahmeposition gelangt. 

    Dabei werden einzelne Container temporär umgelagert, bis der gewünschte Container vorne bereitsteht und in einen angrenzenden Arbeitsraum überführt werden kann. Dort kann der Kunde direkt in seinem Container arbeiten, ohne den laufenden Betrieb der Anlage zu beeinträchtigen. Das System ermöglicht einen effizienten Ablauf bei minimalem Personaleinsatz und bildet die Grundlage für den wirtschaftlichen Betrieb der Halle.




    Anspruchsvolle Rahmenbedingungen 

    Das Grundstück liegt auf einem ehemaligen Deponiegelände mit inhomogenem Untergrund. Mittels Ramm-Schotter-Säulen konnte dennoch eine tragfähige Gründung hergestellt werden.

    Auch die technische Infrastruktur stellte besondere Anforderungen: Aufgrund des hohen Energiebedarfs musste eine neue Stromleitung über rund 250 Meter bis zum nächsten Trafohaus geführt werden, teilweise über öffentlichen Grund. Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und ausführenden Unternehmen. 

    Erweiterung mit System 

    Die Halle wurde von Beginn an so konzipiert, dass spätere Erweiterungen möglich bleiben. Grundstückszuschnitt, Tragwerk und innere Organisation erlauben eine modulare Fortführung der Anlage und schaffen die Voraussetzung für eine langfristig anpassbare Nutzung. 

  • KITA A

    KITA A

    KITA A

    StandortEuskirchen
    Nutzflächeca. 490 m²
    Umbauter Raumca. 1.150 m³
    BaubeginnWettbewerbsentwurf
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungJakob Bungarten, Minh Nguyen
    NutzungKindertagesstätte

    Ein Haus, das Orientierung und Begegnung schafft
     

    Die Stadt Euskirchen plante den Neubau einer dreigruppigen Kindertagesstätte mit Außenanlagen an der Käthe-Kollwitz-Straße. Gefordert war ein kompakter und flächeneffizienter Entwurf mit klarer Erschließung, hoher Aufenthaltsqualität und großzügigen Freiflächen für unterschiedliche Altersgruppen. Das Raumprogramm umfasste drei Gruppen, einen Mehrzweckraum, Personal- und Leitungsräume sowie ergänzende Neben- und Funktionsbereiche. 





    Sortierbox als Entwurfsidee 

    Der Entwurf versteht die Kita als räumlichen Lernbegleiter, der Orientierung gibt und zugleich Freiraum für Entwicklung schafft. Ausgangspunkt ist die Idee einer Sortierbox, wie man sie aus motorischen Kinderspielen kennt: Unterschiedliche Baukörper, Farben und Fensterformate strukturieren das Haus und machen die verschiedenen Nutzungen nach außen sichtbar. Die unterschiedlich großen Fensteröffnungen leiten sich aus diesem Prinzip ab und geben den Räumen jeweils einen eigenen Ausdruck. 

    Räume für Orientierung und Lernen 

    Der Entwurf übersetzt kindliche Bedürfnisse in Raum: überschaubare Einheiten, farbige Orientierungspunkte, großzügige Spielflächen und große Fenster schaffen eine helle, anregende und sichere Umgebung. 

    Der zweigeschossige Baukörper gliedert sich in klar ablesbare Bereiche und schafft einen geschützten Gartenraum auf der ruhigen Seite des Grundstücks. Im Erdgeschoss liegen der Eingangsbereich, das zentrale Foyer sowie zwei Gruppen mit ihren Neben-, Differenzierungs- und Sanitärbereichen. Im Obergeschoss befinden sich die dritte Gruppe, der Mehrzweckraum sowie Personal-, Leitungs- und Nebenräume. Die Gruppenräume orientieren sich zum Garten und öffnen sich mit bodentiefen Fenstern nach außen. 

    Die Architektur unterstützt die pädagogische Nutzung: Flure werden nicht nur als Erschließungsflächen verstanden, sondern als Aufenthaltsbereiche mit Platz für Bewegung, Begegnung und informelles Lernen. Großzügige Verglasungen schaffen Transparenz und Blickbeziehungen innerhalb des Hauses. Rückzugsorte und flexibel nutzbare Bereiche ermöglichen gemeinschaftliches und individuelles Lernen gleichermaßen. 




    Bewusst geplant 

    Auch die Außenanlagen sind als pädagogischer Freiraum angelegt. Die Spielflächen sind direkt aus den Gruppenräumen erreichbar und erweitern das Raumangebot um Orte für Bewegung, Naturerfahrung und gemeinschaftliches Spiel. 

    Die Planung setzt auf kompakte Baukörper, robuste Materialien und langlebige Lösungen. Ein begrüntes Dach verbessert das Mikroklima und unterstützt die Regenwasserrückhaltung. Ergänzend ist Photovoltaik vorgesehen, um einen Teil der Energieversorgung eigenständig abzudecken. 

  • VILLA X

    VILLA X

    Villa X

    StandortVillengeprägte Wohnlage in Flussnähe
    Nutzfläche780 m²
    Umbauter Raum4.750 m³
    Baubeginn2018
    Fertigstellung2019
    Leistungsphase1 – 9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Sibylle Thor
    NutzungEinfamilienhaus

    Klassische Ordnung als räumliches Prinzip 

    Die Villa X ist als zeitgenössische Interpretation der klassischen Villa realisiert. In einem gewachsenen Villenquartier am Rhein formuliert der Baukörper mit seiner streng symmetrischen Straßenfassade eine klare Adresse. Ein Mittelrisalit markiert den Eingang und verleiht dem Gebäude eine eindeutige Mitte. Putzfassade, Gesimsbänder und Klappläden gliedern den Baukörper und geben ihm Tiefe und Maßstab. 

    Das Haus aus seiner Mitte 

    Der Eingang führt in eine zentrale Diele, die als Verteilerraum das Haus erschließt und die innere Ordnung begründet. Entlang der Mittelachse entwickelt sich im Erdgeschoss eine Abfolge von Empfang, Esszimmer und Wohnzimmer. Hohe Flügeltüren verbinden die Räume und ermöglichen durchgehende Blickbeziehungen bis in den Garten. Mit einer lichten Raumhöhe von drei Metern und präzise gesetzten Öffnungen entsteht eine klare, zusammenhängende Raumstruktur. 

    Den Abschluss bildet ein Wintergarten, der als eigenständiger, architektonisch gefasster Raum den Übergang zwischen Innenraum und Garten vermittelt und die Raumfolge nach außen fortsetzt. 

    Im Obergeschoss sind die privaten Räume um die zentrale Diele angeordnet und folgen der Ordnung des Grundrisses. Die Fenster sind entsprechend der inneren Struktur gesetzt und rahmen gezielt Ausblicke in den Garten und die umgebende Landschaft. 

    Die Fortsetzung der Mittelachse  

    Der Garten ist als Fortsetzung der architektonischen Ordnung gestaltet. Entlang der Mittelachse liegt ein Außenpool, der den Außenraum strukturiert und in direkter Beziehung zu den Wohnräumen steht. Ein separates Gartenhaus sowie Mauern und Pflanzungen gliedern das Grundstück und definieren abgestufte Übergänge zwischen öffentlichem und privatem Raum.
     
    Die Villa wurde in massiver Bauweise mit monolithischem Mauerwerk und fein differenzierter Putzfassade errichtet. Mit rund 780 Quadratmetern Nutzfläche ist ein Wohnhaus entstanden, dessen architektonische Qualität aus der Klarheit seiner räumlichen Struktur, der Präzision seiner Proportionen und seiner konstruktiven Dauerhaftigkeit entwickelt ist. 

  • EFH Z

    EFH Z

    EFH Z

    StandortRheinland-Pfalz
    Nutzfläche218,88 m²
    Umbauter Raum2.443,93 m²
    Baubeginn2022
    Fertigstellung2023
    Leistungsphase1 – 9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Jakob Bungarten, Stefano Brug, Minh Nguyen
    NutzungEFH

    Ersatzneubau eines Einfamilienhauses 

    Klar gegliedert  

    Das Einfamilienhaus entwickelt sich aus zwei versetzt angeordneten Baukörpern, die eine U-förmige Struktur bilden. Zur Straße zeigt sich die Fassade geschlossen und ruhig, während sie sich zum Garten mit großzügigen Glasflächen öffnet.
     
    Ein zentraler Erschließungskern organisiert die Grundrisse und verbindet alle Bereiche. Das Obergeschoss ragt als eigenständiger Baukörper über das Erdgeschoss aus und verleiht dem Gebäude eine spannungsvolle Silhouette. Ausragende Deckenplatten betonen die horizontale Gliederung und strukturieren das Volumen. 

    Raumkontinuität und Rückzug 

    Im Erdgeschoss sind Wohnen, Essen und Kochen als zusammenhängende Raumfolge organisiert. Großformatige Verglasungen erweitern den Innenraum in den Garten und schaffen fließende Übergänge. 

    Ein integrierter Pool ergänzt die Nutzungsebene und verstärkt den Bezug zum Außenraum. 
    Die privaten Räume im Obergeschoss sind gezielt zum ruhigeren Grundstücksbereich orientiert und bieten eine abgeschirmte Atmosphäre. 






    Material und Ausdruck 

    Ein heller Sockel aus Sichtbeton bildet die Basis, darüber liegt ein dunkler Baukörper. Die Schichtung macht die Konstruktion ablesbar und gliedert das Gebäude in zwei klar definierte Ebenen. 

    Gezielt gesetzte Öffnungen und eingeschnittene Loggien strukturieren die Fassaden und schaffen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Transparenz und Privatheit.  

    Freiraum als Bestandteil des Entwurfs 

    Die Außenbereiche sind in das räumliche Konzept eingebunden. Terrassen und Gartenflächen gehen fließend ineinander über und stärken die Verbindung zur Umgebung. 


    Struktur und Komfort 

    Der Bau ist als kompakter Massivbau umgesetzt. Ein Aufzug im zentralen Kern ermöglicht eine barrierearme Erschließung aller Ebenen. 

    Begrünte Dachflächen und eine Photovoltaikanlage ergänzen das nachhaltige Konzept. 

  • Black Falcon im CUBE Magazin

    Black Falcon im CUBE Magazin

    Black Falcon im CUBE Magazin

    Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt Black Falcon in der aktuellen Ausgabe Köln 01/26 des CUBE Magazins vorgestellt wird.
     
    Bereits in der vorherigen Ausgabe wurde eines unserer Projekte im Magazin präsentiert – umso mehr freuen wir uns, nun erneut mit einem aktuellen Projekt vertreten zu sein.

    Das Magazin steht für hochwertige Beiträge zu Architektur, Design und urbanem Leben und bietet eine Plattform für aktuelle Projekte aus der Region.

  • Werksbesuch bei FSB

    Werksbesuch bei FSB

    Werksbesuch bei FSB

    Wenn Design greifbar wird.

    Wie entsteht ein Türgriff, der nicht nur zuverlässig funktioniert, sondern ein Gebäude auch gestalterisch prägt?

    Dieser Frage sind einige Mitarbeitende aus unserem Team beim Werksbesuch bei FSB (Franz Schneider Brakel) nachgegangen.
     
    Vom 14. bis 15. Januar 2026 waren wir eingeladen in die Klinkenhauptstadt Brakel – den Ort, an dem FSB seit über 140 Jahren die Kultur des Öffnens mitprägt und hochwertige Tür- und Fensterbeschläge fertigt. 

    Ankommen, austauschen, eintauchen 

    Nach der Anreise und dem Check-in in Höxter sowie einem gemeinsamen Abendessen startete der zweite Tag mit einem intensiven Programm direkt bei FSB in Brakel.  
    Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur Produktion und Materialität, sondern auch die Frage, was moderne Beschläge heute leisten müssen – technisch, gestalterisch und im täglichen Gebrauch. 



    Einblicke in die Fertigung: Präzision bis ins Detail 

    Bei der Werksbesichtigung in den Werken 2–5 konnten wir nachvollziehen, wie viel Know-how, Prozessqualität und Materialverständnis in Bauteilen steckt, die im Alltag oft als selbstverständlich erscheinen.
      
    Gerade Türgriffe sind mehr als reine Funktionselemente: Sie sind ein Kontaktpunkt zwischen Mensch und Architektur, werden täglich unzählige Male benutzt und müssen dauerhaft zuverlässig bleiben – im privaten Wohnbau genauso wie in stark frequentierten öffentlichen Gebäuden. 

    Design & Funktion – stehen Ästhetik und DIN im Widerspruch? 

    Ein besonderes Highlight war der Vortrag „Design & Funktion – stehen Ästhetik und DIN im Widerspruch?“.  

    Dabei wurde deutlich: Gestalterische Qualität und Normen schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Normen wie die DIN EN 1906 für Türdrücker helfen dabei, Anforderungen an Dauerhaftigkeit, Belastbarkeit und Sicherheit objektiv einzuordnen und vergleichbar zu machen.

    Auch Themen wie Feuerschutz, Einbruchschutz, Notausgänge/Fluchtwege und Barrierefreiheit zeigen, wie entscheidend Beschläge für die Funktion eines Gebäudes sind und wie wichtig es ist, technische Vorgaben frühzeitig in die Planung zu integrieren.   

    FSB-Türgriffe im Kurhaus 

    Für uns als Architekturbüro war der Besuch bei FSB auch deshalb besonders spannend, weil wir Produkte von FSB nicht nur aus Katalogen kennen, sondern im Projektalltag konkret erleben – unter anderem durch die verbauten FSB-Beschläge im Kurhaus Bad Neuenahr. 

    Als Bungarten Architekten begleiten wir Projekte häufig bis ins Detail – und gerade bei historischen Gebäuden zeigt sich, wie entscheidend Beschläge für die Wirkung und Funktion eines Hauses sein können. Im Kurhaus wurden die Beschläge dabei bewusst ausgewählt: An den Türen kamen unter anderem die Türdrücker FSB 1106/0510 sowie FSB 1043 mit Langschild zum Einsatz – jeweils in Aluminium gestrahlt und mittelbronzefarbig eloxiert. Ergänzend dazu wurden an den Fenstern die Fensteroliven FSB 1292, ebenfalls mittelbronzefarbig eloxiert, verbaut.  

    Die Auswahl erfolgte nicht nur aus gestalterischen Gründen: Die Beschläge kommen den originalen Ausführungen sehr nahe und führen damit den architektonischen Charakter des Hauses stimmig weiter. Gleichzeitig erfüllen sie auch technisch die passenden Anforderungen – insbesondere bei schweren Türen, bei denen Robustheit, Ergonomie und eine dauerhaft zuverlässige Funktion entscheidend sind. 

    Gerade im Kurhaus zeigt sich damit, welchen Beitrag hochwertige Beschläge leisten können: Sie verbinden Gestaltung und Alltagstauglichkeit – und sind ein Detail, das man nicht nur sieht, sondern täglich spürt. 

    Ein Ort mit Geschichte 

    Dass die FSB-Beschläge heute im Kurhaus eingesetzt werden, passt auch zur besonderen Geschichte des Hauses: Das unmittelbar an der Ahr gelegene Kurhaus wurde nach Plänen des Kölner Architekten Oscar Schütz errichtet und 1905 fertiggestellt. Für die damalige Zeit war es ein außergewöhnlich ambitioniertes Bauvorhaben. Der große Festsaal mit 700 Parkett- und 300 Balkonplätzen machte das Kurhaus früh zu einem kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt der Region. Neben Veranstaltungen und Kongressen war hier auch über viele Jahre die Spielbank Bad Neuenahr untergebracht. 



    Ein besonderes Kapitel schrieb das Haus in der Nachkriegszeit: Von 1951 bis 1958 fanden die Bundespressebälle im Bad Neuenahrer Kurhaus statt – ein Zeichen dafür, welche Bedeutung der Ort weit über Bad Neuenahr hinaus hatte. Erst mit der Fertigstellung der Beethovenhalle in Bonn wechselte der Bundespresseball an den damaligen Regierungssitz. 

    Qualität, die man spürt 

    Der Werksbesuch hat uns erneut gezeigt, welchen Stellenwert Beschläge in der Architektur haben – nicht als Nebensache, sondern als funktionales und gestalterisches Element. 

    Wir bedanken uns herzlich bei FSB für die Einladung, die spannenden Einblicke in die Fertigung sowie den fachlichen Austausch rund um Normen, Design und Funktion. 

    Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren? Dann schauen Sie gerne hier:

  • Racers Lodge im CUBE Magazin

    Racers Lodge im CUBE Magazin

    Racers Lodge im CUBE Magazin

    Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt Racers Lodge in der aktuellen Ausgabe Köln 4/25 des CUBE Magazins vorgestellt wurde.
     
    Das Magazin steht für hochwertige Beiträge zu Architektur, Design und urbanem Leben und bietet eine Plattform für aktuelle Projekte aus der Region.




  • Unser Magazin ist da!

    Unser Magazin ist da!

    Unser Magazin ist da!

    140 Seiten Projekte und Positionen.
    Realisierte Architektur und Planungen – vom Umgang mit Bestand über zeitgemäße Arbeitswelten bis zu digitalen Planungsmethoden wie BIM und 3D-Laserscan.

  • Frohes neues Jahr 2026!

    Frohes neues Jahr 2026!

    FROHES NEUES JAHR 2026!

    RECAP 2025

    Wir wünschen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr! Danke für gemeinsame Projekte und Vertrauen in unsere Arbeit.

    Auf ein Jahr voller neuer Perspektiven.