• MFH KUMME

    MFH KUMME

    MFH in der Kumme

    StandortBonn, Bad Godesberg
    Nutzfläche1.050m²
    Umbauter Raum3.150m³
    BaubeginnJanuar 2019
    FertigstellungAugust 2020
    Leistungsphase1-8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungStefano Brug
    NutzungMehrfamilienhaus

    Wohnen auf Maß – mitten in der Stadt 

    Im gewachsenen Wohnquartier von Bonn-Friesdorf besetzt das neue Mehrfamilienhaus „In der Kumme“ präzise eine städtische Baulücke. Vor dem Neubau wurde das bestehende Altgebäude vollständig abgebrochen, um Raum für ein zeitgemäßes Wohnhaus mit fünf Eigentumswohnungen zu schaffen. Entworfen wurde das Projekt gemeinsam mit der privaten Bauherrengemeinschaft, umgesetzt unter herausfordernden innerstädtischen Bedingungen. 

    Architektur für den Alltag – und fürs Alter 

    Jede Wohneinheit ist mit einem privaten Freibereich – Balkon, Terrasse oder Loggia – ausgestattet. Ein Aufzug erschließt alle Geschosse barrierefrei. Der Entwurf orientiert sich an den Anforderungen der künftigen Nutzer:innen und reagiert zugleich sensibel auf das bauliche Umfeld: Ein Satteldach, ruhige Proportionen und eine wertige Klinkerfassade definieren den Auftritt zur Straße. 




    Nachhaltig massiv 

    Gebaut wurde konventionell – aber bewusst. Massivwände aus Dämmziegeln ohne WDVS bilden die robuste, atmungsaktive Hülle. In Kombination mit Luft-Wärmepumpe und Photovoltaik erfüllt das Gebäude moderne energetische Standards, ohne gestalterische Kompromisse. 

    Baulücke mit Baukunst 

    Trotz des kleinen Maßstabs war die Realisierung eine technische Herausforderung: Nicht genehmigte Hofstellplätze führten zur Planung einer Tiefgarage, deren Bau komplexe Verbauarbeiten und eine aufwändige Kranlogistik erforderlich machte. Teilweise wurden Baumaterialien durch das fertige Erdgeschoss transportiert – Präzision und Improvisation gingen hier Hand in Hand. 

    Weniger Fläche – mehr Qualität

     

    Auf einem engen Grundstück von knapp 1.050 m² BGF entstand ein kleinteiliger, gut organisierter Stadtbaustein mit hoher Aufenthaltsqualität: Gemeinschaftsgarten im rückwärtigen Bereich, großzügige Fensteröffnungen, wertige Materialien und die konsequente Orientierung auf individuelle Bedürfnisse schaffen ein Wohnhaus mit hoher Identifikation. 




    Neues Wohnen, behutsam verankert 

    Mit dem MFH In der Kumme ersetzt ein präzise gesetzter Neubau ein veraltetes Gebäude und bietet dabei modernen Wohnraum in gefragter innerstädtischer Lage. Durch die Integration privater Stellplätze wird zudem der Bedarf an öffentlicher Infrastruktur entlastet. Das Projekt steht exemplarisch für zeitgemäßes, nutzerzentriertes Wohnen in sensiblen städtischen Kontexten. 

  • MFH B

    MFH B

    MFH B

    StandortRemagen
    Nutzfläche4 Baukörper, unterschiedlich, BGF Baukörper I: 1.700 m²
    Umbauter Raum4 Baukörper, unterschiedlich, BRI Baukörper I: 5.200 m³
    Leistungsphase1 – 2
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungSibylle Thor, Jakob Bungarten
    NutzungWohnen

    Topografie als Entwurfsprinzip 

    Der Entwurf für das Mehrfamilienhaus entwickelt sich aus den Vorgaben des Bebauungsplans und der Hanglage des Grundstücks mit Straßenniveau auf der oberen Seite. Vier Baukörper gliedern das Gesamtvolumen und reagieren auf die topografische Situation. 

    Die Gebäude sind entlang des Geländes versetzt angeordnet und teilweise in das Terrain eingebunden. Sie entwickeln sich aus einem gemeinsamen Sockel, wodurch die Höhenentwicklung aufgenommen und die bauliche Dichte reduziert wird. 

    Versetzte Baukörper und klare Fassadenordnung 

    Die Bebauung besteht aus vier Gebäuden mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Unterschiedliche Gebäudetiefen und Grundrisse ermöglichen ein breites Angebot an Wohnungsgrößen. 

    Die Fassaden folgen einer klaren Ordnung aus regelmäßig gesetzten Öffnungen und eingeschnittenen Loggien. Horizontale Linien strukturieren die Gebäude und machen die Schichtung im Gelände ablesbar. 

     
    Reduktion auf wenige, dauerhafte Materialien 

    Die Gebäude sind in massiver Bauweise geplant. Putzfassaden mit einem zurückhaltenden, monochromen Farbkonzept prägen das Erscheinungsbild. 
    Die Materialwahl ist auf Dauerhaftigkeit und geringe Wartung ausgelegt und entspricht einer wirtschaftlichen Bauweise. 





     

    Privatheit und Gemeinschaft im Übergang 

    Die Außenanlagen sind in private und gemeinschaftliche Bereiche gegliedert. Den Erdgeschosswohnungen sind private Gartenflächen zugeordnet, die durch Hecken gefasst sind und eine klare Abgrenzung zum öffentlichen Raum bilden. 
    Zwischen den Baukörpern entstehen gemeinschaftlich nutzbare Freiräume. Die Stellplätze sind in ein Retentionskonzept integriert und übernehmen zusätzlich Funktionen im Regenwassermanagement. 

    Begrünte Dächer als fünfte Fassade 

    Die Dächer sind als zusammenhängende, begrünte Flächen mit integrierten Photovoltaikelementen ausgebildet. Sie tragen zur Regenwasserrückhaltung und Energiegewinnung bei und ergänzen das Gebäude als gestaltete fünfte Fassade. 


    Einfügung durch Maßstab und Sockelbildung 


    Die Anordnung der Baukörper berücksichtigt die bestehende Nachbarschaft sowie die örtliche Verkehrssituation. Durch ihre Versetzung und die Ausbildung eines durchgehenden Sockelgeschosses entsteht ein gegliedertes Straßenbild, das auf die Maßstäblichkeit der Umgebung reagiert. 
    Die Baukörper sind über eine gemeinsame Erschließung miteinander verbunden und als zusammenhängendes Ensemble ausgebildet. 
     
    Der Entwurf zeigt, wie sich wirtschaftlicher Wohnungsbau, klare städtebauliche Einbindung und differenzierte Freiräume in einem einfachen System verbinden lassen. 

  • VILLA X

    VILLA X

    Villa X

    StandortVillengeprägte Wohnlage in Flussnähe
    Nutzfläche780 m²
    Umbauter Raum4.750 m³
    Baubeginn2018
    Fertigstellung2019
    Leistungsphase1 – 9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Sibylle Thor
    NutzungEinfamilienhaus

    Klassische Ordnung als räumliches Prinzip 

    Die Villa X ist als zeitgenössische Interpretation der klassischen Villa realisiert. In einem gewachsenen Villenquartier am Rhein formuliert der Baukörper mit seiner streng symmetrischen Straßenfassade eine klare Adresse. Ein Mittelrisalit markiert den Eingang und verleiht dem Gebäude eine eindeutige Mitte. Putzfassade, Gesimsbänder und Klappläden gliedern den Baukörper und geben ihm Tiefe und Maßstab. 

    Das Haus aus seiner Mitte 

    Der Eingang führt in eine zentrale Diele, die als Verteilerraum das Haus erschließt und die innere Ordnung begründet. Entlang der Mittelachse entwickelt sich im Erdgeschoss eine Abfolge von Empfang, Esszimmer und Wohnzimmer. Hohe Flügeltüren verbinden die Räume und ermöglichen durchgehende Blickbeziehungen bis in den Garten. Mit einer lichten Raumhöhe von drei Metern und präzise gesetzten Öffnungen entsteht eine klare, zusammenhängende Raumstruktur. 

    Den Abschluss bildet ein Wintergarten, der als eigenständiger, architektonisch gefasster Raum den Übergang zwischen Innenraum und Garten vermittelt und die Raumfolge nach außen fortsetzt. 

    Im Obergeschoss sind die privaten Räume um die zentrale Diele angeordnet und folgen der Ordnung des Grundrisses. Die Fenster sind entsprechend der inneren Struktur gesetzt und rahmen gezielt Ausblicke in den Garten und die umgebende Landschaft. 

    Die Fortsetzung der Mittelachse  

    Der Garten ist als Fortsetzung der architektonischen Ordnung gestaltet. Entlang der Mittelachse liegt ein Außenpool, der den Außenraum strukturiert und in direkter Beziehung zu den Wohnräumen steht. Ein separates Gartenhaus sowie Mauern und Pflanzungen gliedern das Grundstück und definieren abgestufte Übergänge zwischen öffentlichem und privatem Raum.
     
    Die Villa wurde in massiver Bauweise mit monolithischem Mauerwerk und fein differenzierter Putzfassade errichtet. Mit rund 780 Quadratmetern Nutzfläche ist ein Wohnhaus entstanden, dessen architektonische Qualität aus der Klarheit seiner räumlichen Struktur, der Präzision seiner Proportionen und seiner konstruktiven Dauerhaftigkeit entwickelt ist. 

  • MFH MÜHLENTEICH

    MFH MÜHLENTEICH

    MFH Mühlenteich

    StandortBad Neuenahr-Ahrweiler
    Nutzfläche1.115 m²; Wohnfläche: 680 m²
    Umbauter Raum4160 m³
    Leistungsphase1 – 4
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungSibylle Thor, Minh Ngyuen
    NutzungWohnnutzung (6 WE)

    MFH am Mühlenteich 

    Verdichtetes Wohnen als präzise gesetzter Baukörper 


    Bauen im engen Rahmen 

    Das Gebäude entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Feuerwehrnutzung in einem heterogenen Umfeld mit großmaßstäblicher Nachbarbebauung. Das Grundstück ist geometrisch wie funktional anspruchsvoll und setzt dem Entwurf enge Grenzen. 
    Die Antwort darauf ist eine klare Setzung, die die vorhandenen Spielräume vollständig ausschöpft und zugleich eine eigenständige Ordnung im Stadtraum formuliert. Die erforderlichen Stellplätze werden in einer kompakten Tiefgarage organisiert, wodurch die Oberfläche weitgehend frei von Verkehr bleibt. 

    Ein kompakter Körper 

    Der Baukörper ist als kompaktes, viergeschossiges Volumen mit Walmdach ausgebildet. Die Dachform fasst die Kubatur und verleiht dem Gebäude einen präzisen Abschluss. 

    Seine Wirkung entsteht nicht aus Differenzierung, sondern aus Proportion, Kontur und Maßstäblichkeit. Die plastische Ausbildung der Dachzone mit stehenden Gauben prägt die Erscheinung und strukturiert die Fassade. Das Gebäude tritt als ruhiger, geschlossener Körper in Erscheinung. 



    Ordnung statt Addition 

    Die innere Organisation folgt einem klaren, wiederholbaren System. Pro Geschoss werden unterschiedlich große Wohnungen innerhalb derselben Struktur organisiert. 
    Großzügige Wohnbereiche bilden das Zentrum der Einheiten und werden durch kompakt gefasste Nebenräume ergänzt. Loggien und Dachterrassen erweitern die Wohnungen nach außen. 

    Variabilität entsteht aus der Struktur selbst und nicht aus individuellen Grundrisslösungen. 





    Reduktion der Mittel

    Das Gebäude wird in massiver Bauweise errichtet. Eine verputzte Außenhaut bündelt den Baukörper zu einer homogenen Erscheinung und unterstreicht seine ruhige Präsenz. Die klar gefassten Öffnungen und Loggien strukturieren die Fassade und bilden die innere Organisation nach außen ab. 

    Der hölzerne Dachstuhl bildet den konstruktiven Abschluss. Die Materialwahl ist bewusst reduziert und auf Dauerhaftigkeit ausgelegt. Ergänzt wird dies durch ein Energiekonzept auf Basis einer Wärmepumpe sowie eine konstruktive Ausführung, die eine spätere Trennung und Wiederverwertung der Baustoffe ermöglicht. 

    Präzision als Prinzip 

    Das Projekt entwickelt seine Qualität aus der Klarheit seiner Mittel. Setzung, Struktur und Material folgen einer durchgängigen Logik und verzichten auf formale Überhöhung. 

    Unter den Bedingungen eines fehlenden Bebauungsplans entsteht ein Gebäude, das sich nicht über Gesten definiert, sondern über Präzision, Maß und eine nachvollziehbare architektonische Ordnung. 

  • EFH Z

    EFH Z

    EFH Z

    StandortRheinland-Pfalz
    Nutzfläche218,88 m²
    Umbauter Raum2.443,93 m²
    Baubeginn2022
    Fertigstellung2023
    Leistungsphase1 – 9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Jakob Bungarten, Stefano Brug, Minh Nguyen
    NutzungEFH

    Ersatzneubau eines Einfamilienhauses 

    Klar gegliedert  

    Das Einfamilienhaus entwickelt sich aus zwei versetzt angeordneten Baukörpern, die eine U-förmige Struktur bilden. Zur Straße zeigt sich die Fassade geschlossen und ruhig, während sie sich zum Garten mit großzügigen Glasflächen öffnet.
     
    Ein zentraler Erschließungskern organisiert die Grundrisse und verbindet alle Bereiche. Das Obergeschoss ragt als eigenständiger Baukörper über das Erdgeschoss aus und verleiht dem Gebäude eine spannungsvolle Silhouette. Ausragende Deckenplatten betonen die horizontale Gliederung und strukturieren das Volumen. 

    Raumkontinuität und Rückzug 

    Im Erdgeschoss sind Wohnen, Essen und Kochen als zusammenhängende Raumfolge organisiert. Großformatige Verglasungen erweitern den Innenraum in den Garten und schaffen fließende Übergänge. 

    Ein integrierter Pool ergänzt die Nutzungsebene und verstärkt den Bezug zum Außenraum. 
    Die privaten Räume im Obergeschoss sind gezielt zum ruhigeren Grundstücksbereich orientiert und bieten eine abgeschirmte Atmosphäre. 






    Material und Ausdruck 

    Ein heller Sockel aus Sichtbeton bildet die Basis, darüber liegt ein dunkler Baukörper. Die Schichtung macht die Konstruktion ablesbar und gliedert das Gebäude in zwei klar definierte Ebenen. 

    Gezielt gesetzte Öffnungen und eingeschnittene Loggien strukturieren die Fassaden und schaffen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Transparenz und Privatheit.  

    Freiraum als Bestandteil des Entwurfs 

    Die Außenbereiche sind in das räumliche Konzept eingebunden. Terrassen und Gartenflächen gehen fließend ineinander über und stärken die Verbindung zur Umgebung. 


    Struktur und Komfort 

    Der Bau ist als kompakter Massivbau umgesetzt. Ein Aufzug im zentralen Kern ermöglicht eine barrierearme Erschließung aller Ebenen. 

    Begrünte Dachflächen und eine Photovoltaikanlage ergänzen das nachhaltige Konzept. 

  • EFH S

    EFH S

    EFH S

    StandortAltenahr
    Nutzfläche378 m²
    Umbauter Raum1.350 m³
    BaubeginnFebruar 2024
    FertigstellungSeptember 2024
    Leistungsphase1-8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungJakob Bungarten, Anne Kastenholz
    NutzungEinfamilienhaus

    Leben am Hang – ein sensibles Grundstück 

    Am Rossberg in Altenahr, wo die Topografie steil abfällt und die Nachbarschaft durch traufständige Wohnhäuser geprägt ist, galt es, ein vom Hochwasser geschädigtes Zweifamilienhaus in ein modernes, offenes Wohnhaus zu transformieren. Der Entwurf reagiert sensibel auf die besondere Lage und führt Alt und Neu in einer klaren architektonischen Sprache zusammen. 

    Wünsche nach Offenheit und Großzügigkeit 

    Die Bauherren wünschten sich einen großen, offenen Wohnbereich, ein zeitgemäßes Haus und eine großzügige, überdachte Terrasse als Erweiterung des Lebensraums nach außen. Diese Anforderungen bestimmten die räumliche Neuordnung ebenso wie die gestalterischen Entscheidungen.




    Zwei Baukörper – ein fließendes Ganzes 

    Das Projekt lebt von der Verbindung von Bestand und Neubau. Zwei zusammenhängende Baukörper – Altbau und Erweiterung – verschmelzen zu einem Ensemble, das Eigenständigkeit und Zusammengehörigkeit zugleich ausstrahlt.

    Unterschiedliche Materialien setzen subtile Akzente, während Fassaden und Fenster in nahezu identischen Tönen gehalten sind. Es entsteht ein fließender Übergang, der den Dialog von Tradition und Moderne sichtbar macht.

    Reduzierte Architektur, klare Materialität 

    Die äußere Gestalt wird durch Putzfassaden und ein Dach in Doppelstehfalz geprägt, ausgeführt in Natur- und Grautönen. Innen bestimmen Holz, Metall und charaktervolle Tapeten das Ambiente. Die Konstruktion des Anbaus erfolgte in Holzbauweise – eine direkte Reaktion auf die wenig tragfähige Bodenbeschaffenheit.



    Wohnen mit innenräumlicher Qualität 

    Neben der baulichen Transformation wurden maßgeschneiderte Einbauten entwickelt – vom Wohnzimmerschrank über die Ankleide bis zur Beleuchtung. Eine flexible Lamellenüberdachung auf der Terrasse erlaubt es, den Außenraum je nach Wetterlage als Teil des Wohnbereichs zu nutzen. 



    Nachhaltigkeit als Selbstverständlichkeit 

    Technisch setzt das Haus auf eine Luft-Wärmepumpe und eine kontrollierte Belüftung, wodurch Komfort und Energieeffizienz gleichermaßen gewährleistet sind. Zusammen mit der kompakten Bauweise entsteht so ein zeitgemäßes, nachhaltiges Wohnhaus, das den Übergang vom beschädigten Bestand zur modernen Architektur beispielhaft vollzieht. 

  • Racers Lodge

    Racers Lodge

    RACERS LODGE

    StandortBermel
    Nutzflächejeweils 180 m² + 20 m² Balkon
    Umbauter Raum1.885 m³
    Baubeginn2022
    Fertigstellung2024
    Leistungsphase1 – 8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Minh Nguyen
    NutzungFerienhaus

    Architektur für Dynamik und Ruhe

    Mit der Racers Lodge haben wir ein Architekturkonzept realisiert, das Dynamik und Entspannung in Einklang bringt. Auf einem Hanggrundstück in der Vordereifel entstanden zwei autarke Ferienhäuser, die Motorsportleidenschaft und Rückzugsorte für Erholung gleichermaßen vereinen. Die Architektur folgt dem Anspruch, moderne Ästhetik mit nachhaltigem Bauen zu verbinden und so ein außergewöhnliches Erlebnis für Gäste zu schaffen.

    Die beiden Doppelhaushälften wurden mit einem leichten Versatz zueinander angeordnet, wodurch die Topografie des Grundstücks optimal genutzt wird. Der umlaufende Balkon führt Besucher direkt in das offene Erdgeschoss – den zentralen Lebensraum der Häuser. Dieser Bereich vereint Wohnkomfort und Leidenschaft für Technik: Eine durch eine Glaswand abgetrennte Doppelgarage mit Hebebühne wird zum architektonischen Highlight.

    Große Panoramafenster schaffen eine Verbindung zwischen dem Innenraum und der Natur der Vordereifel und füllt das Gebäude mit natürlichem Licht. Die zum Dachstuhl geöffnete Konstruktion verstärkt das offene Raumgefühl und schafft eine Loft-Atmosphäre. Im Untergeschoss befinden sich die privaten Rückzugsräume mit direktem Zugang zu den Terrassen, die die Architektur sanft mit der Natur verweben.




    Unser Entwurf setzt auf eine klare, reduzierte Formensprache. Verputzte Dämmsteine, Stahlbeton mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) und Sichtbetonbalkone prägen die äußere Gestaltung. Im Inneren erzeugen Sichtbetonflächen in Kombination mit glatten Putzoberflächen eine moderne, aber dennoch warme Atmosphäre.

    Nachhaltigkeit war von Beginn an ein integraler Bestandteil des Projekts.  Die Gebäude sind energieeffizient konzipiert und werden mit einer Erdwärmepumpe ausgestattet. So reduzieren sie ihren ökologischen Fußabdruck und erfüllen höchste energetische Anforderungen.


    Die Entwicklung der Racers Lodge war ein dynamischer Prozess, der durch den engen Austausch mit den Bauherren geprägt wurde. Aus der ursprünglichen Idee eines Ferienhauses mit zwei Wohneinheiten entstanden durch gemeinsame Planung zwei autarke Häuser. Die individuellen Wünsche der Bauherren wurden konsequent in die Gestaltung integriert, sodass ein unverwechselbares Gesamtkonzept entstand.






    Ein Ort der Bewegt

    Die Racers Lodge ist mehr als ein Ferienhaus – sie ist ein Ort des Rückzugs und der Inspiration. Sie verbindet Funktion, Ästhetik und Technik zu einer architektonischen Erfahrung, die gleichermaßen Ruhe, Begeisterung und Gemeinschaft fördert.
     

  • Stadtquartier IV Remagen

    Stadtquartier IV Remagen

    STADTQUARTIER IV

    StandortRemagen
    Nutzfläche8.700 m²

    Umbauter Raum32.340 m³
    BaubeginnAugust 2017
    FertigstellungJuli 2019
    Leistungsphase1 – 8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten
    NutzungStadtquartier




    Ein Quartier mit urbaner Identität 
    Städtische Vielfalt in klarer Architektursprache


    Mit dem „Stadtquartier IV Remagen“ ist ein Ensemble entstanden, das Wohnen und Gastlichkeit zu einer funktionalen und ästhetischen Einheit verbindet. Drei Baukörper mit 41 Wohneinheiten sowie ein Hotel mit 26 Zimmern und drei Apartments bilden das Rückgrat des Quartiers. Eine Tiefgarage mit 83 Stellplätzen sichert die städtebauliche Effizienz.


    Durchgängigkeit als Leitidee

    Unser Entwurf zielt auf eine hohe Aufenthaltsqualität und urbane Durchlässigkeit. Eine Bäckerei mit großzügiger Terrasse schafft einen öffentlichen Raum, der das Viertel belebt. Zugänge von den Nebenstraßen stärken die Anbindung an das Stadtgefüge und fördern Begegnung und Bewegung. 

    Architektonische Klarheit und massive Bauweise


    Wir setzten auf eine reduzierte Formensprache mit präzise strukturierten Fassaden. Mit der monolithischen Bauweise verzichten wir bewusst auf Wärmedämmverbundsysteme und folgen dem Prinzip massiver Bauqualität. Die Materialität unterstreicht den nachhaltigen Ansatz und verleiht den Gebäuden eine robuste, zeitlose Präsenz. 


    Nachhaltige Bauweise als integraler Bestandteil

    Ein zukunftsfähiges Energiekonzept prägt das Quartier: Photovoltaikanlagen, extensive Dachbegrünung sowie ein Brennwertkessel mit Solarheizunterstützung reduzieren den Energiebedarf und steigern die ökologische Effizienz.




    Ein Beitrag zur Stadtentwicklung

    Das Quartier setzt einen architektonischen Akzent in Remagen – klar, funktional und nachhaltig. Ein zeitgemäßer Baustein urbaner Lebensqualität.

  • Landgut Eifel

    Landgut Eifel

    LANDGUT EIFEL

    StandortEifel
    Nutzfläche657 m²
    Umbauter Raum2.136 m³
    BaubeginnJuli 2016
    FertigstellungNovember 2018
    Leistungsphase6 – 8
    ArchitektUwe Bernd Friedemann
    BauleitungGerd Bungarten
    NutzungEinfamilienhaus

    Revitalisierung eines Jagddomizils

    Mit der Neugestaltung eines ehemaligen Jagdhauses in der Eifel haben wir in Zusammenarbeit mit dem Architekt Uwe Bernd Friedemann eine anspruchsvolle Transformation realisiert, die moderne Wohnqualität mit einer sensiblen Einbindung in die Landschaft verbindet. Das zwischen 2014 und 2019 umgesetzte Projekt zeigt, wie durch eine gezielte Reduktion und präzise Materialwahl ein nachhaltiges und zeitloses Architekturkonzept entstehen kann.

    Das vier Hektar große Areal wurde umfassend neu geordnet: Die ursprünglichen Wirtschaftsgebäude wurden entfernt und durch einen Reitplatz ersetzt, während das Wohnhaus einer vollständigen Entkernung und Neugestaltung unterzogen wurde. Die Gebäudehülle besteht aus quadratischen Lärchenholzprofilen, die dem Baukörper eine klare, geometrische Struktur verleihen und gleichzeitig den Dialog mit der natürlichen Umgebung stärken.






    Der Innenraum folgt einer stringenten Materialsprache: Lehmputzwände, geschliffene Betonböden und dunkles Eichenholz erzeugen eine Atmosphäre von Wärme und Beständigkeit. Großformatige Verglasungen inszenieren den Ausblick in die Landschaft und schaffen eine enge Verbindung zur Umgebung – mit Fernsicht bis zur 15 Kilometer entfernten Nürburg.

    Durch eine konsequente Reduktion auf essenzielle Materialien und eine durchdachte Struktur ist eine architektonische Lösung entstanden, die Bestand und Zukunft in Einklang bringt – eine zeitgemäße Neuinterpretation ländlicher Baukultur.






  • EFH REMAGEN KRIPP

    EFH REMAGEN KRIPP

    EFH Remagen-Kripp

    StandortRemagen
    Nutzfläche657 m²
    Umbauter Raum2.136 m³
    BaubeginnJuni 2017
    FertigstellungApril 2018
    Leistungsphase1-9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungSibylle Thor
    NutzungEinfamilienhaus

    Architektur in Einklang mit der Landschaft
     

    Minimalistisch, funktional, präzise – das Wohnhaus, das wir für eine Familie entworfen haben, interpretiert modernes Bauen als klare, reduzierte Formensprache, die sich nahtlos in die Hanglage einfügt. Unser Konzept basiert auf Offenheit und Ruhe, ohne dabei den architektonischen Ausdruck zu verlieren. Großzügige Fensterfronten rhythmisieren die Fassade und schaffen eine direkte Verbindung zur umgebenden Natur. 





    Die Bauherren wünschten sich ein lichtdurchflutetes, energieeffizientes Haus mit einer klaren Zonierung von privaten und gemeinschaftlichen Bereichen.  
    Das Erdgeschoss öffnet sich über eine weitläufige Terrasse und den Pool in die Landschaft, während die elegante Außentreppe als skulpturales Element die Ebenen miteinander verbindet.  
    Eine unauffällig in den Baukörper integrierte Tiefgarage unterstreicht die Funktionalität des Entwurfs und lässt das Volumen des Hauses klar und kompakt erscheinen. 

    Das Ergebnis ist ein zeitgenössisches Wohnhaus, das seine Umgebung respektiert und zugleich durch präzise Gestaltung einen eigenständigen Charakter entwickelt.