• ALTES PFARRHAUS

    ALTES PFARRHAUS

    Altes Pfarrhaus

    StandortKesseling
    Nutzfläche485 m²
    Umbauter Raum2.435 m²
    BaubeginnAugust 2012
    FertigstellungMai 2015
    Leistungsphase1-8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Michael Römer
    NutzungDorfgemeinschaftshaus

    Historische Substanz weitergedacht 

    Mit der Restaurierung, dem Umbau und der Erweiterung des ehemaligen Pfarrhauses entstand ein neuer Ort für das gemeinschaftliche Leben in Kesseling. Das historische Gebäude war ursprünglich eine Außenstelle des Klosters Prüm, wurde später als Pfarrhaus und ab den 1960er-Jahren als Wohnhaus genutzt.

    Mit der neuen Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus sollte zugleich der Ortskern von Kesseling gestärkt werden.


    Weiterbauen am Bestand

    Das denkmalgeschützte Gebäude setzt sich aus einem Westtrakt aus dem 16. Jahrhundert und einem Osttrakt aus dem 18. Jahrhundert zusammen. Während der ältere Westtrakt in weiten Teilen erhalten werden konnte, waren im Osttrakt aufgrund erheblicher Schäden umfangreiche konstruktive Eingriffe notwendig. Die Sanierung erfolgte in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. 
     
    Ergänzt wurde der Bestand durch einen bewusst ablesbaren, eingeschossigen Erweiterungsbau. Mit seiner horizontalen Ausrichtung und dem Flachdach tritt der Neubau gegenüber dem historischen Pfarrhaus zurück. Großzügige Öffnungen verbinden den rund 140 m² großen Veranstaltungsraum mit den angrenzenden Außenbereichen. 














    Materialität und historische Details

    Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Erhalt prägender Bauteile. Kölner Decken wurden in den erhaltenswerten Bereichen gesichert und wiederhergestellt, ebenso historische Holzdielen, Naturstein-Fenstergewände, Türen und Treppenanlagen. Sprossenfenster wurden nach historischem Vorbild erneuert und im Innenraum kam Lehmputz zum Einsatz. 

     

    Im neuen Veranstaltungsraum bildet die sichtbare Brettstapeldecke einen bewussten konstruktiven und materiellen Kontrast zum historischen Bestand. 





    Räume für Gemeinschaft

    Das neue Nutzungskonzept bündelt unterschiedliche Angebote unter einem Dach. Neben Veranstaltungsraum, Küche und Vereinsräumen im Erdgeschoss befinden sich im Obergeschoss Jugendräume sowie ein eigener Bereich für die Blasmusik. Der Musikraum wurde für seine besondere Nutzung schalltechnisch ertüchtigt. 

    Bauen in Etappen 

     
    Die Umsetzung erfolgte in aufeinander abgestimmten Bauabschnitten – von der Sicherung und Sanierung der historischen Bausubstanz über die energetische Ertüchtigung bis zum Innenausbau und der neuen Nutzung. Öffentliche Fördermittel und bürgerschaftliches Engagement begleiteten die Realisierung. 
     

     

    Ein Haus für Kesseling

    Aus dem historischen Pfarrhaus entstand so ein vielseitig nutzbarer Ort für Vereine, Jugend, Musik und Veranstaltungen. Historische Bausubstanz und zeitgemäße Ergänzungen bleiben dabei klar ablesbar und bilden gemeinsam einen neuen Mittelpunkt im Ortskern von Kesseling. 


  • MFH AM RHEIN

    MFH AM RHEIN

    MFH am Rhein

    StandortRemagen
    Nutzfläche709 m²
    Umbauter Raum4.148,80 m³
    Baubeginn2020
    Fertigstellung2021
    Leistungsphase1-8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Stefano Brug
    NutzungMehrfamilienhaus

    Mehrfamilienhaus am Rhein

    Direkt am Rhein in Remagen entstand ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten. Der Entwurf reagiert auf zwei unterschiedliche Seiten des Grundstücks: Zur Nachbarschaft fügt sich der Baukörper in Maßstab und Gestaltung in die bestehende Bebauung ein, während er sich zum Rhein hin großzügig öffnet. Balkone und bodentiefe Fenster schaffen einen direkten Bezug zur besonderen Lage und prägen die Rheinseite des Gebäudes. 


    Die sieben Wohnungen bieten unterschiedliche Größen und Grundrisse – von kompakteren Einheiten für Paare oder Einzelpersonen bis hin zu großzügigeren Wohnungen mit rund 120 m². Eine Tiefgarage nimmt die notwendigen Stellplätze auf und hält den Außenraum weitgehend frei.





     

    Auch die unmittelbare Nähe zum Rhein wurde konstruktiv berücksichtigt. Für den Hochwasserfall ist die Tiefgarage so konzipiert, dass sie kontrolliert, geflutet werden kann. 

    Die reduzierte Fassadengestaltung aus weißen und grauen Putzflächen wird durch vorbewittertes Titanzink an den seitlichen Mansardflächen ergänzt. So entsteht ein ruhiges Wohngebäude, das sich selbstverständlich in seine Umgebung einordnet und gleichzeitig die besondere Rheinlage in den Mittelpunkt stellt. 

  • Neues Leben im Thermalbadehaus – POWERHOUSE Pilates

    Neues Leben im Thermalbadehaus – POWERHOUSE Pilates

    Neues Leben im Thermalbadehaus

    POWERHOUSE Pilates eröffnet 

    Am vergangenen Samstag waren einige aus unserem Team bei der Eröffnung des POWERHOUSE Pilates Studios im Thermalbadehaus in Bad Neuenahr zu Gast. 
     
    Mit dem Studio zieht eine weitere neue Nutzung in das historische Gebäude ein. Die Flächen im Thermalbadehaus wurden im Zuge der Sanierung und Neustrukturierung für unterschiedliche gewerbliche und gesundheitliche Nutzungen vorbereitet. 

    Bei der Eröffnung erhielten wir einen Einblick in das Studiokonzept sowie eine Einführung in Pilates an Geräten.
    Dabei konnten wir auch einige der Trainingsgeräte selbst ausprobieren. 







    Für uns ist es besonders spannend zu sehen, wie sich die geplanten Räume im tatsächlichen Betrieb entwickeln und wie die unterschiedlichen Nutzungen das Thermalbadehaus Schritt für Schritt wieder mit Leben füllen. 
     
    Wir wünschen dem Team von POWERHOUSE Pilates einen erfolgreichen Start in den neuen Räumen. 



  • Spatenstich für das neue Bürogebäude der Wahl Firmengruppe  

    Spatenstich für das neue Bürogebäude der Wahl Firmengruppe  

    Spatenstich

    für das neue Bürogebäude der Wahl Firmengruppe 
     

    Mit dem offiziellen Spatenstich am 29. Mai 2026 fiel der Startschuss für den Neubau des Bürogebäudes der Wahl Firmengruppe in Remagen. Gemeinsam mit der Bauherrschaft, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie den am Projekt beteiligten Unternehmen wurde der Beginn der Bauarbeiten gefeiert – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des neuen Unternehmensstandorts. 

    Für Bungarten Architekten begleiteten Gerd Bungarten, Jakob Bungarten und Anne Kastenholz den offiziellen Spatenstich in Remagen.

    Der Neubau entsteht am Hauptsitz der Wahl Firmengruppe und schafft auf rund 1.420 m² Nutzfläche moderne Arbeitswelten für rund 70 Mitarbeitende. Das Gebäude wurde mit dem Ziel entwickelt, Funktionalität, Offenheit und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden und gleichzeitig die zukünftige Entwicklung des Unternehmens langfristig zu unterstützen. 
     
    Architektonisch zeichnet sich der Entwurf durch eine klare Formensprache aus. Ein zurückgesetztes Sockelgeschoss mit großzügigen Verglasungen verleiht dem Gebäude Leichtigkeit, während die darüberliegenden Geschosse durch ihre prägnante Fassadengestaltung eine markante Identität schaffen. Großzügige Fensterflächen sorgen für helle Arbeitsbereiche und schaffen eine angenehme Atmosphäre für die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer. 
     
    Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Nachhaltigkeit. Recycelte Baustoffe – teilweise aus eigener Produktion der Wahl Firmengruppe –, eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe sowie eine extensive Dachbegrünung bilden die Grundlage für ein ressourcenschonendes und energieeffizientes Gebäudekonzept. 


     




    Als Architekturbüro begleiten wir das Projekt über alle Leistungsphasen – von der ersten Entwurfsidee bis zur Fertigstellung. Der Spatenstich markiert dabei den Übergang von der Planung in die bauliche Umsetzung. 

    „Mit dem Spatenstich beginnt der spannendste Teil eines Projekts. Nach einer intensiven Planungsphase wird aus Ideen und Zeichnungen Schritt für Schritt gebaute Realität. Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit der Wahl Firmengruppe zu begleiten.“ 

    – Jakob Bungarten, Geschäftsführer 

    Wir bedanken uns bei der Wahl Firmengruppe für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, die nächsten Baufortschritte bis zur Fertigstellung begleiten zu dürfen. 


  • EHEMALIGES WÄSCHEHAUS

    EHEMALIGES WÄSCHEHAUS

    Ehemaliges Wäschehaus

    StandortBad Neuenahr – Ahrweiler
    Nutzflächeca. 1.242 m²
    Umbauter Raumca. 4.978 m³
    Baubeginn2026
    FertigstellungApril 2027
    Leistungsphase1-5
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungSibylle Thor, Minh Nguyen
    NutzungGesundheitswesen: Büro-, Praxis-, Schulungsräume

    Technische Infrastruktur eines historischen Kurortes 

    Die Alte Wäscherei, das Technikgebäude und der Wasserturm gehören zu den ältesten Versorgungsbauten des Thermalbadehauses Bad Neuenahr. Vermutlich zeitgleich mit dem historischen Badehaus errichtet, bildeten sie über Jahrzehnte die technische Grundlage des Kurbetriebs. Hier waren die technischen Einrichtungen des Thermalbadehauses untergebracht und die Versorgung der zahlreichen Bade- und Behandlungsräume wurde sichergestellt. Historische Hinweise deuten darauf hin, dass dabei auch das Wasser des Mühlenteichkanals genutzt wurde – unter anderem für die Wäscherei sowie zur Energie- und Druckerzeugung für den Kurbetrieb. 

    Neue Perspektiven für einen historischen Gebäudebestand 

    Die Flutkatastrophe im Jahr 2021 zerstörte die technische Infrastruktur des Thermalbadehauses grundlegend. Im Zuge des Wiederaufbaus wurden die Versorgungsanlagen neu organisiert, wodurch die ehemaligen Technikräume ihre ursprüngliche Funktion verloren. Die Planung nutzt diese Chance, um den historischen Gebäuden eine neue, langfristige Nutzung zu geben und ihren Bestand dauerhaft zu sichern. 





    Denkmalschutz als Entwurfsprinzip 

    Ein zentrales Ziel der Planung ist es, den ursprünglichen Charakter der ehemaligen Versorgungsgebäude zu erhalten. Die Klinkerfassaden werden sorgfältig instandgesetzt, historische Stahlfenster möglichst aufgearbeitet und durch innenliegende Kastenfenster energetisch ergänzt. Spätere Veränderungen an den Fassaden werden zurückgenommen, sodass die ursprüngliche Gestaltung wieder stärker erlebbar wird. Auch im Inneren bleibt die Konstruktion an Stellen bewusst sichtbar und macht die Geschichte des Gebäudes weiterhin ablesbar. 

    Historischen Bestand für die Zukunft öffnen 

    Mit der Umnutzung der ehemaligen Versorgungsgebäude entstehen im Bereich des Gesundheitswesens moderne Büro-, Praxis- und Schulungsräume, die den historischen Gebäudebestand sinnvoll ergänzen und langfristig sichern. Die neue Nutzung verleiht der Alten Wäscherei, dem Technikgebäude und dem Wasserturm eine zukunftsfähige Perspektive, ohne ihre Geschichte und ihren Charakter zu verlieren. So wird aus einem ehemaligen technischen Funktionsgebäude ein lebendiger Ort für Arbeiten, Austausch und Weiterbildung. 

  • TdA RLP 2026

    TdA RLP 2026

    Rückblick

    Tag der Architektur 2026

    Über 274 Besucherinnen und Besucher nutzten am 27. und 28. Juni die Gelegenheit, im Rahmen des Tags der Architektur Rheinland-Pfalz einen Blick hinter die Kulissen der Wiederaufbauprojekte in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu werfen. 

    Gemeinsam mit dem Steigenberger Hotel Bad Neuenahr öffneten wir die Türen zu einem der bedeutendsten Wiederaufbauprojekte der Region. Im Mittelpunkt standen das denkmalgeschützte Steigenberger Hotel, das Kurhaus sowie das Thermalbadehaus – drei Gebäude, deren Sanierung und Weiterentwicklung die Stadt nachhaltig prägen werden. 

    Im Rahmen regelmäßig stattfindender Führungen gaben unsere Architektinnen und Architekten Einblicke in die Planung, die Herausforderungen des Wiederaufbaus nach der Flut 2021 sowie den Umgang mit historischer Bausubstanz. Themen wie Denkmalschutz, moderne Gebäudetechnik, nachhaltige Energiekonzepte und die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten standen dabei im Fokus. 







    Besonders gefreut hat uns das große Interesse der Besucherinnen und Besucher. Die zahlreichen Fragen, Gespräche und der intensive Austausch haben gezeigt, wie groß das Interesse an Architektur und Stadtentwicklung ist. 


    Unser herzlicher Dank gilt dem Steigenberger Hotel Bad Neuenahr für die hervorragende Zusammenarbeit und Gastfreundschaft sowie der Kreissparkasse Ahrweiler und Polygon für ihre Unterstützung während der Veranstaltung. 

    Ein besonderer Dank gilt außerdem unserem gesamten Team. Mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Begeisterung haben unsere Kolleginnen und Kollegen die Führungen durchgeführt und den Besucherinnen und Besuchern die Projekte nähergebracht. Sie haben den Tag der Architektur zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gemacht. 
     
    Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und die vielen bereichernden Gespräche und freuen uns darauf, auch künftig Architektur erlebbar zu machen. 

  • FILA 2026

    FILA 2026

    Architektur bewegt

    Gemeinsam beim Bonner Firmenlauf 2026

    Architektur entsteht im Team.

    Das gilt nicht nur im Büro oder auf der Baustelle, sondern auch abseits des Arbeitsalltags. Beim Bonner Firmenlauf 2026 gingen wir gemeinsam an den Start und legten die rund 5,7 Kilometer als Team zurück. 
     

    Der Lauf bot die Gelegenheit, den Büroalltag für einen Abend gegen Bewegung, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse einzutauschen. Zwischen mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Unternehmen der Region stand dabei nicht die Laufzeit im Mittelpunkt, sondern das Miteinander. 




    Unter unserem Teammotto „Architektur bewegt“ zeigte sich einmal mehr, was unsere Zusammenarbeit ausmacht: gegenseitige Unterstützung, Motivation und Freude daran, gemeinsame Ziele zu erreichen – Eigenschaften, die auch unsere tägliche Arbeit prägen. 

    Ein besonderer Dank gilt Druckhallen24, die unsere Team-Shirts umgesetzt und damit für einen einheitlichen Auftritt gesorgt haben. 

    Während ein Teil unseres Teams beim Firmenlauf unterwegs war, vertrat Gerd Bungarten unser Büro parallel auf einer Netzwerkveranstaltung am Nürburgring. Zwei unterschiedliche Veranstaltungen – ein gemeinsames Ziel: den Austausch pflegen, Kontakte stärken und Bungarten Architekten in der Region präsent vertreten. 




    Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen, die dabei waren und den Abend zu einer gelungenen Teamaktion gemacht haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Firmenlauf. 


     


  • TdA RLP 2026

    TdA RLP 2026

    Tag der Architektur RLP 2026

    – wir sind dabei!

    Am 27. und 28. Juni 2026 öffnen wir im Rahmen des Tags der Architektur Rheinland-Pfalz 2026 die Türen des Steigenberger Hotel Bad Neuenahr und geben Einblicke in eines der bedeutendsten Wiederaufbauprojekte im Ahrtal. 

    Das historisch gewachsene Ensemble aus Hotel, Kurhaus und Thermalbadehaus wurde nach der Flutkatastrophe 2021 umfassend denkmalgerecht saniert und zugleich technisch sowie funktional neu organisiert. Ziel war es, die architektonische Identität des Ortes zu bewahren und gleichzeitig neue Qualitäten für einen langfristig nachhaltigen Betrieb zu schaffen. 

    Im Rahmen geführter Rundgänge erläutern wir die besonderen Anforderungen des Wiederaufbaus, den Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie die Verbindung aus Denkmalschutz, moderner Gebäudetechnik und zeitgemäßer Architektur. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in Materialität, Planung, Bauablauf und Bereiche des Gebäudes, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind. 

    Vor Ort informieren zudem die Immobilienberater der Kreissparkasse Ahrweiler über die zukünftigen Mietmöglichkeiten im Thermalbadehaus. Interessierte erhalten dabei Einblicke in die verfügbaren Gewerbe- und Büroflächen sowie die weitere Entwicklung des Standorts.

    Führungen

    27. und 28. Juni 2026 
    jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr 

    Start zur vollen Stunde 
    Dauer ca. 30 Minuten 



    Anmeldung

    Die Teilnahme ist kostenfrei. 

    Die kostenfreie Ticketbuchung ist freiwillig, unterstützt uns jedoch bei der Planung 
    https://www.eventbrite.de/e/1987926049327?aff=oddtdtcreator

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier 

    Bei Fragen melden Sie sich gerne bei uns  

  • digitalBAU 2026

    digitalBAU 2026

    digitalBAU 2026

    Impulse für den Büroalltag 

    Zukunft des Planens im Blick 

    Die digitale Transformation verändert die Bauwirtschaft spürbar. Von der Bestandsaufnahme über die Planung bis zur Kostensteuerung werden Prozesse zunehmend digitaler. Deshalb waren wir in diesem Jahr auf der digitalBAU in Köln unterwegs, um uns über neue Entwicklungen, Werkzeuge und Trends für die tägliche Praxis zu informieren. 

    Die digitalBAU zählt zu den wichtigsten Fachmessen für digitale Lösungen in der Bauwirtschaft. Im Mittelpunkt standen vor allem Themen wie digitale Bauprozesse, künstliche Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und der Umgang mit dem Bestand. Für Architektur und Planung ging es dabei vor allem um die Frage, wie Gebäude präziser erfasst, Planungen effizienter koordiniert und Kosten früher verlässlich eingeschätzt werden können. 

    Bestand präziser erfassen 

    Besonders relevant war für uns der Schwerpunkt Digitalisierung im Bestand. Viele Projekte beginnen nicht auf der grünen Wiese, sondern mit bestehenden Gebäuden, denkmalgeschützten Strukturen oder komplexen Umbauten. Genau dafür zeigte die Messe zahlreiche Lösungen, mit denen sich vorhandene Gebäude schneller erfassen und in digitale Planungsprozesse integrieren lassen. 

    Themen wie BIM im Bestand, digitale Zwillinge und die Weiterverwendung vorhandener Gebäudestrukturen machten deutlich, wie stark digitale Werkzeuge inzwischen die Qualität und Effizienz von Sanierungen und Umbauten verbessern können. 

    Neue Werkzeuge für den Büroalltag 

    Im Rahmen des Messebesuchs haben wir zwei neue Werkzeuge angeschafft, die künftig direkt in unsere tägliche Arbeit einfließen. 
    Mit dem Leica BLK360 G2 können wir Bestandsgebäude schnell und hochpräzise erfassen. Räume, Fassaden und komplexe Situationen lassen sich digital aufnehmen und als belastbare Grundlage für die weitere Planung nutzen. Gerade bei Sanierungen, Umbauten und denkmalgeschützten Gebäuden entsteht dadurch eine deutlich bessere Datenbasis. 

    Ergänzt wird dies durch den BKI Baukostenplaner. Die Software unterstützt uns dabei, Baukosten frühzeitig realistischer zu bewerten, Varianten zu vergleichen und wirtschaftliche Entscheidungen bereits in frühen Planungsphasen besser abzusichern. 

    Architektur, Technik und Wirtschaftlichkeit gemeinsam denken 

    Der Messebesuch hat erneut gezeigt, dass digitale Werkzeuge heute weit mehr sind als technische Ergänzungen. Sie helfen dabei, Projekte präziser zu planen, wirtschaftlicher zu steuern und nachhaltiger umzusetzen. 

    Für uns bedeutet Digitalisierung deshalb nicht, Architektur zu ersetzen, sondern sie besser zu machen. Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Kostenplanung entstehen so Lösungen, die Gestaltung, Funktion und Wirtschaftlichkeit von Anfang an gemeinsam denken. 

  • MFH KUMME

    MFH KUMME

    MFH in der Kumme

    StandortBonn, Bad Godesberg
    Nutzfläche1.050m²
    Umbauter Raum3.150m³
    BaubeginnJanuar 2019
    FertigstellungAugust 2020
    Leistungsphase1-8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungStefano Brug
    NutzungMehrfamilienhaus

    Wohnen auf Maß – mitten in der Stadt 

    Im gewachsenen Wohnquartier von Bonn-Friesdorf besetzt das neue Mehrfamilienhaus „In der Kumme“ präzise eine städtische Baulücke. Vor dem Neubau wurde das bestehende Altgebäude vollständig abgebrochen, um Raum für ein zeitgemäßes Wohnhaus mit fünf Eigentumswohnungen zu schaffen. Entworfen wurde das Projekt gemeinsam mit der privaten Bauherrengemeinschaft, umgesetzt unter herausfordernden innerstädtischen Bedingungen. 

    Architektur für den Alltag – und fürs Alter 

    Jede Wohneinheit ist mit einem privaten Freibereich – Balkon, Terrasse oder Loggia – ausgestattet. Ein Aufzug erschließt alle Geschosse barrierefrei. Der Entwurf orientiert sich an den Anforderungen der künftigen Nutzer:innen und reagiert zugleich sensibel auf das bauliche Umfeld: Ein Satteldach, ruhige Proportionen und eine wertige Klinkerfassade definieren den Auftritt zur Straße. 




    Nachhaltig massiv 

    Gebaut wurde konventionell – aber bewusst. Massivwände aus Dämmziegeln ohne WDVS bilden die robuste, atmungsaktive Hülle. In Kombination mit Luft-Wärmepumpe und Photovoltaik erfüllt das Gebäude moderne energetische Standards, ohne gestalterische Kompromisse. 

    Baulücke mit Baukunst 

    Trotz des kleinen Maßstabs war die Realisierung eine technische Herausforderung: Nicht genehmigte Hofstellplätze führten zur Planung einer Tiefgarage, deren Bau komplexe Verbauarbeiten und eine aufwändige Kranlogistik erforderlich machte. Teilweise wurden Baumaterialien durch das fertige Erdgeschoss transportiert – Präzision und Improvisation gingen hier Hand in Hand. 

    Weniger Fläche – mehr Qualität

     

    Auf einem engen Grundstück von knapp 1.050 m² BGF entstand ein kleinteiliger, gut organisierter Stadtbaustein mit hoher Aufenthaltsqualität: Gemeinschaftsgarten im rückwärtigen Bereich, großzügige Fensteröffnungen, wertige Materialien und die konsequente Orientierung auf individuelle Bedürfnisse schaffen ein Wohnhaus mit hoher Identifikation. 




    Neues Wohnen, behutsam verankert 

    Mit dem MFH In der Kumme ersetzt ein präzise gesetzter Neubau ein veraltetes Gebäude und bietet dabei modernen Wohnraum in gefragter innerstädtischer Lage. Durch die Integration privater Stellplätze wird zudem der Bedarf an öffentlicher Infrastruktur entlastet. Das Projekt steht exemplarisch für zeitgemäßes, nutzerzentriertes Wohnen in sensiblen städtischen Kontexten.