• POLYGON IGK-Kundentag

    POLYGON IGK-Kundentag

    Brancheneinblick und Austausch beim POLYGON IGK-Kundentag 2025

    Industrie-, Gewerbe- und Kommunalschäden (IGK) aus allen Blickwinkeln 

    Unsere Geschäftsführung war am 15. Mai 2025 beim IGK-Kundentag der POLYGON Deutschland GmbH in Olpe zu Gast. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen und Lösungen bei Industrie-, Gewerbe- und Kommunalschäden. 

    Mit Fachvorträgen zu Gefahrstoffen, Schadenereignissen aus unterschiedlichen Perspektiven und innovativen Sanierungsmethoden bot der Tag wertvolle Einblicke in technische Prozesse, die auch für den Bau- und Sanierungsalltag von hoher Relevanz sind.  


    Wir bedanken uns für die Einladung und den persönlichen Austausch mit Fachkolleg:innen aus der Branche! 

  • Firmenzentrale Poll

    Firmenzentrale Poll

    FIRMENZENTRALE POLL

    StandortDümpelfeld
    Nutzfläche1.980 m²
    Umbauter Raum6.970 m³
    Baubeginn2025
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Jakob Bungarten, Minh Nguyen
    NutzungBüro



    Tradition und Moderne

    Mit dem Entwurf für die neue Unternehmenszentrale von Poll Massivhaus in Dümpelfeld realisieren wir ein zukunftsweisendes Bürogebäude, das Funktion, Identität und Nachhaltigkeit in Einklang bringt. Auf rund 1.760 m² entsteht eine Arbeitswelt, die Offenheit und Orientierung ebenso ermöglicht wie Rückzug und Konzentration.




    Architektur mit Haltung

    Zentraler Leitgedanke des Projekts ist das „Haus-im-Haus-Prinzip“: Ein traditionelles Eifelhaus als identitätsstiftender Kern wird von einer zeitgemäßen Bürolandschaft umschlossen. Großzügige Glasflächen schaffen Blickbezüge zwischen Innen und Außen, das Stahlbeton-Skelettsystem sorgt für maximale Flexibilität, hochwertige Materialien wie Stampfbeton und Holz-Aluminium-Fenster verleihen dem Baukörper Charakter.

    Nachhaltigkeit als Konstante

    Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts. Eine großflächige Photovoltaikanlage, extensive Dachbegrünung sowie E-Ladestationen tragen zur Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit bei. Die barrierefreie Erschließung ist selbstverständlich Teil des Entwurfs.




    Arbeitswelten für die Zukunft

    Die Grundrissstruktur erlaubt sowohl offene Kommunikationsbereiche als auch ruhige Arbeitszonen. Eine begrünte Dachterrasse erweitert das Raumangebot ins Freie – als Ort für Pausen, Austausch oder informelles Arbeiten.

    Architektur als Referenz 

    Der Neubau versteht sich nicht nur als funktionales Bürogebäude, sondern auch als gebaute Visitenkarte. Er zeigt exemplarisch, was architektonisch und technologisch möglich ist, wenn Haltung, Handwerk und Nachhaltigkeit konsequent zusammengedacht werden.

    Mit der geplanten Fertigstellung im Jahr 2027 steht die neue Zentrale von Poll Massivhaus für eine Architektur, die Beständigkeit und Wandel nicht als Widerspruch versteht, sondern als Chance.



  • Zewotherm

    Zewotherm

    ZEWOTHERM

    StandortRemagen
    NutzflächeErweiterung – 571 m²

    Umbauter RaumErweiterung – 1.274,33 m³
    BaubeginnJanuar 2021
    FertigstellungEnde 2022
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Jakob Bungarten, Sabrina Angeletti, Anne Kastenholz
    NutzungBürogebäude

    Erweiterung und Modernisierung des Zewotherm-Bürogebäudes

    Statement aus Holz und Glas

    Als Architekten standen wir vor der Aufgabe, das bestehende Bürogebäude von Zewotherm zu erweitern und dabei eine zeitgemäße, nachhaltige Lösung zu entwickeln. Unser Ziel war es, die bestehende Bebauung aufzunehmen und durch eine moderne Holzbauweise zu ergänzen. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das durch seine Materialwahl, klare Formensprache und funktionale Gestaltung sowohl die Philosophie des Unternehmens als auch zukunftsweisende Architektur vereint. 




    Bauen im laufenden Betrieb


    Die Realisierung der Erweiterung erfolgte unter besonderen Bedingungen, da der Bürobetrieb durchgehend weiterlief. Durch eine präzise Planung und einen hohen Vorfertigungsgrad konnten wir eine zügige Bauweise sicherstellen und so die Beeinträchtigungen für die Nutzer minimieren. Diese Herangehensweise ermöglichte es, das Projekt effizient und mit höchster Qualität umzusetzen. 




    Dachgeschoss mit Loft-Charakter

    Ein architektonisches Highlight stellt die Aufstockung des Gebäudes dar. Die Holzbaukonstruktion im Dachgeschoss wurde bewusst sichtbar belassen, um eine offene, loftartige Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Damit haben wir nicht nur den ursprünglichen Werkstatt-Charakter bewahrt, sondern auch einen Raum geschaffen, der Flexibilität und Kreativität fördert. 

    Vertikale Erweiterung für mehr Raum

    Um den steigenden Flächenbedarf zu decken, haben wir nicht nur das Hauptgebäude erweitert, sondern auch den bestehenden Vorbau um ein weiteres Geschoss ergänzt. Die neue Struktur integriert sich harmonisch in das Gesamtkonzept und bietet zusätzlichen hochwertigen Arbeitsraum. 


    Transparenz und Zugang neu gedacht

    Ein wesentliches Element unserer Gestaltung war die Verbesserung der vertikalen Erschließung. Mit dem Einbau eines Glasaufzugs und der Verlängerung der Haupttreppe haben wir eine klare, intuitive Wegeführung geschaffen. Der transparente Aufzug setzt einen gestalterischen Akzent und verstärkt die offene, moderne Anmutung des Gebäudes. 

    Zewotherm als Innovationstreiber

    Besonders reizvoll war für uns die Möglichkeit, die innovativen Heizungsprodukte von Zewotherm nicht nur architektonisch zu integrieren, sondern sie auch als aktiven Bestandteil des Gebäudes erlebbar zu machen. Das Gebäude dient als Showroom und Testumgebung, wodurch Architektur und Technik in direktem Dialog stehen. 



  • Jakob Bungarten

    Bild

    Jakob Bungarten

    Partner Bungarten Architekten
    M.A. Architekt (FH)
    Mitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz


    Ausbildung

    M.A. Architektur, FH Aachen

    2022

    Studium M.A. Architektur, FH Aachen

    2018 – 2022

    B.A. Architektur, FH Aachen

    2018

    Studium B.A. Architektur, FH Aachen

    2014 – 2018

    Berufserfahrung

    Partner Bungarten Architekten PartGmbB, Grafschaft

    seit 2025

    Mitarbeit Bungarten Architekten, Grafschaft

    2022
  • Gerd Bungarten

    Bild

    Gerd Bungarten

    Gründer Bungarten Architekten
    Dipl.-Ing. Architekt (FH)
    Mitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz
    Wirtschaftsingenieur (FH)

    Ausbildung

    Dipl. Wirtschaftsingenieur (FH)

    2004

    Studium Wirtschaftsingenieurwesen, HS Koblenz / RheinAhrCampus Remagen

    2002 – 2004

    Diplom der Architektur

    1991

    Studium Architektur, FH Mainz

    1986 – 1991

    Berufserfahrung

    Umfirmierung Bungarten Architekten PartGmbB, Grafschaft

    seit 2025

    Gründung Bungarten Architekten, Grafschaft

    2012

    Partner haid Architekten / Ingenieure, Müllenbach

    2007 – 2011

    Mitarbeit haid Architekten / Ingenieure, Müllenbach

    1997 – 2006

    Mitarbeit Architekturbüro Gerog und Juhr, Neuwied

    1991 – 1997
  • Fortbildungsreise Eindhoven

    Fortbildungsreise Eindhoven

    Fortbildungsreise nach Eindhoven

    Architektur, Design und jede Menge Inspiration

    Vom 10. bis 12. April 2025 war unser Team auf Fortbildungsreise in Eindhoven – einer Stadt, die wie gemacht ist für Architekt:innen: visionär, kreativ und voller spannender Kontraste. 





    Wusstet du, dass Eindhoven eine niederländische Stadt ist, die sich stark durch ihre industrielle Vergangenheit – insbesondere durch Philips – und ihre städtebauliche Entwicklung auszeichnet?

    Heute ist sie ein Zentrum für Technologie, Design und Innovation. Alte Industriestandorte wurden in den letzten Jahrzehnten zu attraktiven Wohn- und Arbeitsquartieren umgewandelt – ein spannendes Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung. 








    Nach der Ankunft und einem ersten architektonischen Highlight – dem imposanten Bunker Tower – starteten wir mit einer geführten Architektour durch die Innenstadt und das kreative Quartier Strijp-S. Am Abend ließen wir den Tag gemütlich in einer Kneipe bei einer Runde Dart, gutem niederländischen Bier und vielen anregenden Gesprächen ausklingen. 




    Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Hightech und Zukunftsarchitektur: Von Strijp-T über das NRE-Terrain bis hin zum ikonischen Evoluon – ein echtes Highlight. Den Abend verbrachten wir in entspannter Runde bei Burgern und guter Stimmung. 

    Wir kehren zurück mit vielen neuen Eindrücken, Ideen – und einem gestärkten Teamgefühl. 







  • Hotel Steigenberger

    Hotel Steigenberger

    HOTEL STEIGENBERGER

    StandortBad Neuenahr – Ahrweiler
    Nutzflächeca. 9.000 m²
    Umbauter Raumca. 43.000 m³
    BaubeginnJuli 2021
    FertigstellungJuni 2024
    Leistungsphase1 – 8 Beseitigung des Flutschadens
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Sibylle Thor, Michael Römer, Rebecca Hummelsiep
    NutzungHotel

    Revitalisierung mit Weitblick

    Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hat das Steigenberger Hotel in Bad Neuenahr-Ahrweiler schwer getroffen. Als Architekten standen wir vor einer besonderen Herausforderung: ein historisch gewachsenes Gebäudeensemble denkmalgerecht zu sanieren und gleichzeitig für die Zukunft neu zu denken. Unser Ziel war es, die ursprüngliche Identität des Hotels zu bewahren und mit einer nachhaltigen, modernen Architektur zu verbinden.

    Bestand wahren, Zukunft gestalten

    Das Hotel Steigenberger ist seit Jahrzehnten eine feste Größe im Stadtbild von Bad Neuenahr. Der Wiederaufbau bot die Chance, die bestehende Struktur zu analysieren und gezielt weiterzuentwickeln. Wir haben bewusst mit einer Materialität aus Holz, Stein und Stahl gearbeitet, um dem Gebäude eine zeitlose Wertigkeit zu verleihen und gleichzeitig den Anforderungen an Stabilität und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.









    Komplexe Anforderungen – effiziente Lösungen

    Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach der Flut – eine außergewöhnliche Situation, die ein hohes Maß an Flexibilität und präziser Koordination erforderte. Die enge Zusammenarbeit mit Behörden, Fachplaner:innen und ausführenden Unternehmen ermöglichte es uns, Lösungen zu entwickeln, die sowohl gestalterischen als auch technischen Anforderungen gerecht werden.



    Rückbau bis auf den Rohbau – Die Schadensbeseitigung machte einen Rückbau des Kellergeschosses und Erdgeschosses bis auf die Grundstruktur erforderlich.

    Erneuerung der Infrastruktur – Sämtliche Grundleitungen wurden ersetzt und das gesamte haustechnische System neu konzipiert.

    Nachhaltige Energieversorgung – Der Anschluss an das Fernwärmenetz und eine effiziente Klimatisierung tragen zu einer ressourcenschonenden Nutzung bei.

    Ein Impuls für die Stadt  


    Die Sanierung des Steigenberger Hotels ist mehr als ein Bauprojekt – sie ist Teil der Wiederbelebung von Bad Neuenahr als Kur- und Erholungsort. Durch die behutsame Rekonstruktion und die gezielte Modernisierung haben wir ein Gebäude wiederaufgebaut, das sowohl seine historische Rolle als auch die zukünftigen Anforderungen an Komfort und Funktionalität erfüllt. 

    Heute steht das Steigenberger nicht nur als Symbol für den Wiederaufbau, sondern auch als Ort der Begegnung, Erholung und Inspiration – ein Hotel, das die Geschichte seiner Stadt weiterschreibt.



     

  • Stadtquartier IV Remagen

    Stadtquartier IV Remagen

    STADTQUARTIER IV

    StandortRemagen
    Nutzfläche8.700 m²

    Umbauter Raum32.340 m³
    BaubeginnAugust 2017
    FertigstellungJuli 2019
    Leistungsphase1 – 8
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten
    NutzungStadtquartier




    Ein Quartier mit urbaner Identität 
    Städtische Vielfalt in klarer Architektursprache


    Mit dem „Stadtquartier IV Remagen“ ist ein Ensemble entstanden, das Wohnen und Gastlichkeit zu einer funktionalen und ästhetischen Einheit verbindet. Drei Baukörper mit 41 Wohneinheiten sowie ein Hotel mit 26 Zimmern und drei Apartments bilden das Rückgrat des Quartiers. Eine Tiefgarage mit 83 Stellplätzen sichert die städtebauliche Effizienz.


    Durchgängigkeit als Leitidee

    Unser Entwurf zielt auf eine hohe Aufenthaltsqualität und urbane Durchlässigkeit. Eine Bäckerei mit großzügiger Terrasse schafft einen öffentlichen Raum, der das Viertel belebt. Zugänge von den Nebenstraßen stärken die Anbindung an das Stadtgefüge und fördern Begegnung und Bewegung. 

    Architektonische Klarheit und massive Bauweise


    Wir setzten auf eine reduzierte Formensprache mit präzise strukturierten Fassaden. Mit der monolithischen Bauweise verzichten wir bewusst auf Wärmedämmverbundsysteme und folgen dem Prinzip massiver Bauqualität. Die Materialität unterstreicht den nachhaltigen Ansatz und verleiht den Gebäuden eine robuste, zeitlose Präsenz. 


    Nachhaltige Bauweise als integraler Bestandteil

    Ein zukunftsfähiges Energiekonzept prägt das Quartier: Photovoltaikanlagen, extensive Dachbegrünung sowie ein Brennwertkessel mit Solarheizunterstützung reduzieren den Energiebedarf und steigern die ökologische Effizienz.




    Ein Beitrag zur Stadtentwicklung

    Das Quartier setzt einen architektonischen Akzent in Remagen – klar, funktional und nachhaltig. Ein zeitgemäßer Baustein urbaner Lebensqualität.

  • Neues Bürogebäude Wahl

    Neues Bürogebäude Wahl

    NEUBAU WAHL

    StandortRemagen
    Nutzfläche1.420 m²
    Umbauter Raum6.830 m³
    Baubeginn2025
    Leistungsphase1 – 9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungJakob Bungarten, Gerd Bungarten
    NutzungBüro

    Zukunft gestalten mit nachhaltiger Architektur

    Das neue Bürogebäude der Firma Wahl in Remagen vereint modernes Design mit wegweisender Nachhaltigkeit. Mit diesem Projekt zeigen wir, wie ökologische Verantwortung und innovative Gestaltung Hand in Hand gehen können. Das zurückgesetzte, massive Sockelgeschoss erhält durch gezielte Aussparungen und prägnante Eckverglasungen eine überraschende Leichtigkeit. Die darüberliegenden Obergeschosse wirken zwar volumetrisch massiver, erscheinen jedoch dank großzügiger Verglasungen gleichzeitig transparent und offen. Die vertikale Pfostenriegel-Fassade betont dieses spannungsvolle Wechselspiel aus Leichtigkeit im Erdgeschoss und transparent wirkender Präsenz in den oberen Ebenen zusätzlich.

    Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Innenraumqualität gelegt. Großzügige Fensterflächen bringen reichlich Tageslicht ins Gebäude und schaffen helle, freundliche Arbeitsbereiche. Gleichzeitig fügt sich das Gebäude harmonisch in die städtische Struktur von Remagen ein. Es setzt dabei moderne Akzente, ohne die bestehende Umgebung zu dominieren.

    Auch die Außenräume sind bewusst gestaltet: Begrünte Flächen, Sitzmöglichkeiten und Gehwege schaffen Aufenthaltsqualität. Fahrradstellplätze und gut erreichbare Zugänge tragen zur Funktionalität bei. Ein weiteres Highlight ist, das in die Fassade integrierte Firmenlogo, das die Identität von Wahl sichtbar macht.




    Die Materialwahl des Gebäudes spiegelt den Anspruch an Nachhaltigkeit wider. Recycelte Baustoffe wie Beton und Aluminium – zum Teil aus der eigenen Produktion der Firma Wahl – bilden die Grundlage. Ergänzt wird das Konzept durch eine Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine extensive Dachbegrünung. Diese technischen Lösungen verbinden erneuerbare Energien mit hoher Energieeffizienz und unterstreichen die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft (Cradle-to-Cradle).

    Mit einem geplanten Baubeginn im Herbst 2025 wird das Projekt alle Leistungsphasen von der Planung bis zur Umsetzung umfassen. Dieses Bürogebäude vereint Design, Funktionalität und Nachhaltigkeit zu einer zeitgemäßen Arbeitswelt – ein architektonisches Statement mit Vorbildcharakter. 

  • Villa Sibilla

    Villa Sibilla

    VILLA SIBILLA

    StandortBad Neuenahr
    Nutzfläche7.200 m²
    Umbauter Raum61.584,63 m³
    BaubeginnJuli 2021
    FertigstellungNovember 2022
    Leistungsphase1 – 9
    ArchitektBungarten Architekten
    BauleitungGerd Bungarten, Jan Nowatzek, Sabrina Angeletti
    NutzungSenior:innen Residenz

    Ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft verschmelzen

    Mit der Sanierung und Erweiterung der Villa Sibilla in Bad Neuenahr ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden, das den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe von 2021 mit modernem Design und nachhaltiger Planung verbindet. Die 5-Sterne-Premium-Residenz bietet auf 7.200 Quadratmetern nicht nur hochwertiges Wohnen für Senior:innen, sondern schafft auch einen sozialen und kulturellen Mehrwert für die gesamte Region.

    Unser Fokus des Projekts lag auf der behutsamen Sanierung des historischen Gebäudes und der gleichzeitigen Integration moderner Elemente. Bereits wenige Monate nach der Flut konnte durch eine schnelle Wiederherstellung der Haustechnik der Wiedereinzug der Bewohner:innen in die oberen Geschosse ermöglicht werden. Im laufenden Betrieb wurde die Sanierung abschnittsweise fortgeführt, stets mit Blick auf Qualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit.


    Neubau: Bistro und Schwimmbad als Ort der Begegnung

    Der Neubau ergänzt die Villa Sibilla um 625 Quadratmeter moderner Architektur. Ein Bistro mit gehobener Gastronomie sowie ein Schwimmbad mit exklusivem Spa-Bereich bieten nicht nur den Bewohner:innen, sondern auch externen Gästen eine einzigartige Umgebung, die Wohlbefinden und Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. Durch die harmonische Einbindung in das bestehende Ensemble schafft der Neubau eine fließende Verbindung zwischen Tradition und Moderne.



    Architektonische Vision und nachhaltige Planung

    Unser Konzept, basiert auf einem respektvollen Zusammenspiel von Alt und Neu. Der historische Bestand wurde sorgfältig analysiert und mit handwerklicher Präzision restauriert, während der Neubau klare, zeitgenössische Akzente setzt. In enger Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Seger & Hirsch entstand ein Gebäudeensemble, das höchste Anforderungen an Funktionalität, Ästhetik und Umweltverträglichkeit erfüllt.


    Nachhaltigkeit war ein zentraler Leitgedanke: Von der Materialwahl bis zur energieeffizienten Bauweise wurde jede Entscheidung darauf ausgerichtet, einen positiven ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Gleichzeitig bietet die Architektur höchsten Komfort und maximale Barrierefreiheit – ein wesentlicher Aspekt für die Bewohner:innen der Residenz.


    Zukunftsperspektiven 

    Mit der Fertigstellung des Neubaus im November 2023 wurde die Villa Sibilla zu einem ganzheitlichen Projekt, das sowohl architektonisch als auch funktional überzeugt. Die Kombination aus innovativer Planung, traditioneller Baukultur und sozialer Verantwortung macht die Residenz zu einem Vorzeigeobjekt für modernen Wiederaufbau und zukunftsorientierte Stadtentwicklung.


    Die Villa Sibilla steht heute als Sinnbild für Resilienz und Fortschritt – ein Projekt, das beweist, wie Architektur zur Schaffung lebenswerter, nachhaltiger Räume beitragen kann.

    Eine Residenz mit regionaler Bedeutung

    Die Villa Sibilla ist mehr als eine Wohnanlage. Sie ist ein Ort des Lebens, der Begegnung und des Austauschs. Das hauseigene Restaurant „Billas Novelle“ öffnet sich der Öffentlichkeit und schafft eine Verbindung zwischen den Bewohner:innen und der Gemeinschaft. Damit wird die Villa Sibilla zu einem kulturellen und sozialen Ankerpunkt in Bad Neuenahr und stärkt die Region nachhaltig.